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Waldorfkindergarten Schwäbisch Gmünd

Scheffoldstraße 128
73529 Schwäbisch Gmünd
Bettringen

vCard downloadenwww.waldorfkindergarten-gmuend.de

07171 36674

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
07:30 - 13:30

Kontakt

Frau Johanna Mall
Leitung

Verknüpfte Adressen

  • Waldorfkindergarten Schwäbisch Gmünd

Abholzeiten

Montag - Freitag
ab 12.15 Uhr

Info

Wir bieten zwei Gruppen für je 23 Kinder im Alter von 3 Jahren bis zum Schuleintritt. Für diese 23 Kinder stehen jeweils 2 Erzieherinnen zur Verfügung.

Zu den 2 Gruppen für jeweils 23 Kinder ist eine weitere, die sogenannte "Hofgruppe" dazugekommen, die Platz für 20 Kinder bietet.

Zu Beginn eines jeden Jahres bieten wir für Eltern, deren Kinder im September in den Kindergarten aufgenommen werden sollen zwei Informationsabende an.
Am ersten Abend werden die Grundzüge der Waldorfpädagogik im Kindergarten an Hand des Tagesablaufs erläutert.
Der zweite Infoabend steht unter dem Thema “Was bedeutet Elternschaft im Waldorfkindergarten?” Mitglieder des Vorstands informieren an diesem Abend über die Organisationsstrukturen unseres Kindergartens.

Zur Anmeldung steht ein Anmeldeformular zur Verfügung, das Sie über unsere Internetseite herunterladen können oder nach Anforderung postalisch zugeschickt bekommen.

 

Einrichtung

Der Waldorfkindergarten Schwäbisch Gmünd ist eine freie, auf Elterninitiative gegründete Einrichtung. Träger ist der „Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik Schwäbisch Gmünd e.V.“.

Er betreibt die Einrichtungen:

  • Waldorfkindergarten Schwäbisch Gmünd an der Schule
  • Waldorfkindergarten Schwäbisch Gmünd Großdeinbach
  • Waldorfkinderkrippe „Kinderstube“

Wir entsprechen damit unserem Vereinszweck, Waldorfpädagogik dort zu verwirklichen, wo sie von Eltern gewünscht und von deren Kindern gebraucht wird.

Der Waldorfkindergarten Schwäbisch Gmünd an der Schule befindet sich direkt neben der Freien Waldorfschule in der Scheffoldstraße in Schwäbisch Gmünd.

Die Räumlichkeiten bieten Platz für zwei Kindergartengruppen mit je 23 Kindern inklusive Ruheraum für die Mittagessens-Kinder.
Da es zu unserem Konzept gehört, das gemeinsame Frühstück mit den Kindern zusammen zuzubereiten, ist jede Gruppe mit einer eigenen Küchenzeile ausgerüstet.
Weiterhin gibt es einen Bewegungsraum sowie Büro- und Besprechungs-räume.

Wir legen Wert auf eine künstlerische Gestaltung der Räumlichkeiten, da dies vielfältige Anregungen z.B. für die Sinnesentwicklung , aber auch für die künstlerisch-ästhetische Entwicklung der Kinder bietet.
Die Einrichtung der Räume besteht überwiegend aus natürlichem Material, insbesondere Holz.

Für die Kinder steht vielfältiges, die Phantasie, Kreativität und Bewegungsfreude anregendes Spielmaterial – ebenfalls vorwiegend aus natürlichem Material bestehend- zur Verfügung.

Der Außenbereich ist als bewegtes Gelände mit kleinen Hügeln und Tälern, sowie einem kleinen Wasserlauf gestaltet.
Eine Rutschbahn sowie Schaukeln werden den Spielbereich ergänzen.
Es gibt viele kleine Büsche und Plätzchen, wo sich die Kinder ihre eigenen „Reiche“ bauen können. Auch Möglichkeiten zum ausgiebigen Matschen, Graben und Klettern sowie zwei große Sandkästen sind vorhanden. Gepflasterte Bereiche bieten Platz zum Seilspringen, Stelzen laufen, Bollerwagen-fahren und was Kinderherzen sonst noch höher schlagen lässt...

Einrichtung

Hof- und Naturgruppe

Die Hof- und Naturgruppe ergänzt und erweitert unser pädagogisches Angebot. Sie lässt eine pädagogische Vielfalt entstehen, die uns ein immer spezielleres Eingehen auf die besonderen Bedürfnisse der uns anvertrauten Kinder ermöglicht.
Rahmenbedingungen

In direkter Nachbarschaft und enger Zusammenarbeit mit der Schulfarm und dem Gartenbaubereich der Freien Waldorfschule gestalten wir in unserer Hof- und Naturgruppe mit den Kindern zusammen aus einem ganzheitlichen Erleben der Natur, den Tieren und der Jahreszeiten den pädagogischen Alltag.

Das Grundstück liegt am Hang, ist größtenteils Wiesenfläche mit Baumbestand, aber auch geschotterte Fläche. Recht zentral im Gelände befindet sich ein Häuschen, welches bei Wind und Wetter Raum für die Kinder, sowie Stauraum für Spielsachen, Ersatzkleidung, Arbeitsmaterialien usw. bietet. Dieses Häuschen wurde von Schülern der Freien Waldorfschule errichtet und diente bisher als Geräteschuppen. Im Sommer 2012 wurde es von ortsansässigen Firmen und mit Hilfe einer aktiven Elternschaft für den Kindergartenalltag umgebaut. So spendet nun ein Holzofen bei schlechtem Wetter wohlige Wärme. Eine einfache Küchenzeile mit Spülbecken, Kühlschrank und Herd wurde ebenso eingebaut wie ein kleines Handwaschbecken. Wie bei den anderen Waldorfkindergartengruppen und der Kinderstube am Schulzentrum Strümpfelbach auch reicht die Betreuungszeit von 7:30 bis 13:30 Uhr.
Besonderheiten der Hof- und Naturgruppe

Da die Kinder der Hof- und Naturgruppe die meiste Zeit im Freien verbringen, sind sie sehr dicht mit dem Jahreslauf in der Natur verbunden. Deshalb ist es uns wichtig, nicht nur in der Natur, sondern mit der Natur zu leben.

Das Hofgruppengelände bietet ausreichend Platz für (Garten-)Arbeit und das kindliche Spiel im Freien. Die natürlichen Zusammenhänge mit ihren von Natur aus gegebenen Notwendigkeiten geben den Kindern Halt und Sicherheit, lassen sie unerschöpfliche Sinneserfahrungen machen, stärken ihre Verbindung zur Erde und veranlagen damit eine spätere Verantwortlichkeit für unsere Lebensgrundlagen. Der Großteil der Arbeiten, die wir gemeinsam mit den Kindern tun, bedingt sich somit aus der Natur, bekommt eine natürliche Notwendigkeit. Der Tages- und Wochenlauf wird durch die Arbeiten der Erzieherinnen geprägt, die sich aus der gegebenen Notwendigkeit der natürlichen Abläufe von z.B. säen, pflegen und ernten ergeben. Die Kinder erleben so den natürlichen Kreislauf von Werden und Vergehen und erfahren dadurch elementar die Sinnhaftigkeit der Welt.

Zur Schulfarm der Freien Waldorfschule, deren Tiere wir mit einbeziehen, gehören derzeit zwei Kühe, zwei Pferde, zwei Esel und eine Katze. Die Tiere sind in der direkten Umgebung, ob im Stall oder auf der Weide. Dort können sie von einzelnen Kindern zusammen mit einer Erzieherin besucht, und von den größeren Kindern gefüttert oder auch gepflegt werden.

In der Hof- und Naturgruppe werden die Kinder sich ihre Spiel- und Arbeitsplätze weitgehend selbst schaffen und bauen. Das dafür benötigte Material bietet die Natur selbst in Form von z.B. Erde, Steinen, Sand, Holz, Wasser, Pflanzen etc. Dadurch haben die Kinder die Möglichkeit, sich auf vielfältige Art und Weise in ihrem Körperempfinden zu erleben, dieses differenziert auszubilden und einzusetzen. Das bezieht sich auf die Grob- wie auch auf die Feinmotorik. Auch das Versorgen der Tiere fordert Ruhe, Kraft und Geschicklichkeit im Umgang mit dem eigenen Körper.

Eine gesunde Ausbildung der Motorik ist Voraussetzung für die Sprachentwicklung. Somit arbeiten die Kinder elementar an ihrer Sprachbildung, wenn sie sich viel und differenziert bewegen. Das gute Sprechen der Erzieherin als Vorbild sowie tägliche Fingerspiele, Reigen und Geschichten tragen darüber hinaus zur Bildung sprachlicher Kompetenz und Vielfalt bei. Die Tiere sind zwar kein sprechendes Gegenüber, fordern es jedoch angesprochen und gerufen zu werden, und dienen als wunderbare geduldige Zuhörer.

Es ist uns ein besonderes Anliegen, die im Kind liegende schöpferische Kreativität zu pflegen und anzuregen. Hierzu bieten Natur und Tiere reichlich Ruhe und Anregung. Wir geben den Kindern Raum, Zeit und Material um sie in ihrem schöpferischen Tun zu unterstützen. Der rhythmisch geführte Tageslauf macht Kräfte frei für schöpferische Prozesse. Die Spielmaterialien und die Geländegestaltung sind vielfältig, freilassend, verwandelbar und erfüllen nicht nur einen Zweck, so dass das Kind sie in seiner Phantasie „verzaubern“ kann. Da werden lehmbedeckte Steine, auf die das Sonnenlicht fällt zu funkelnden Edelsteinen, gelbes Herbstlaub, dass durch nebelverhangene Bäume auf uns niederschwebt, lässt uns fühlen als wären wir Sterntaler, ein Stück Rinde wird zum Boot oder Zauberstab, eine Wurzel zum Zwergenreich. Künstlerische Angebote wie Malen, Kneten mit Bienenwachs und kreatives Gestalten geben zusätzliche Möglichkeiten zu Erlebnissen mit allen Sinnen.

Damit sich die Kinder in der Hofgruppe wohl fühlen und sich in ihrem schaffenden Tun entfalten können, ist gute, wetterfeste Kleidung besonders wichtig. Die Erzieherinnen und erfahrene Hofgruppeneltern geben Ihnen hierzu gern hilfreiche Tipps und Anregungen.

Leitbild

Wir arbeiten auf der Grundlage der anthroposophischen Menschenkunde Rudolf Steiners. Diese orientiert sich an den Entwicklungsstufen des Kindes, das heißt vereinfacht in einem Satz ausgedrückt: „Alles zu seiner Zeit“, bzw. „Alles zur rechten Zeit“. So versuchen wir, jeder Entwicklungsstufe des Kindes durch eine ihr entsprechende Pädagogik gerecht zu werden. Die Achtung der Individualität des Kindes ist dabei Teil unserer erzieherischen Profession.

Wie alle Kindergärten in Baden-Württemberg setzen wir den „Orientierungs- und Bildungsplan für die baden-württembergischen Kindergärten“ um.

Unser pädagogisches Grundprinzip ist das nachahmende Lernen, das sich durch eine liebevolle, vorbildgebende Tätigkeit des Erwachsenen individuell entfaltet. In diesem Sinn will unser Kindergarten Schutzraum sein für eine möglichst ungestörte Entfaltung der dem einzelnen Kind innewohnenden Fähigkeiten.

Unsere Schwerpunkte setzen wir bei der:

  • Pflege des kindlichen Spiels
  • Bewegungserziehung
  • Sinnespflege
  • Sprachpflege
  • Erhaltung und Unterstützung der Phantasiekräfte
  • Erziehung zur Sozialfähigkeit
  • Musikalisch-künstlerisches Erleben
  • Natuererleben

Unsere Methodik baut auf folgende Elemente auf:

  • Vorbild und Nachahmung
  • Rhythmus und Wiederholung
  • Liebevolle, wertschätzende Grundhaltung gegenüber dem Kind
  • Raumgestaltung
  • Überschaubare, sinnvolle Tätigkeiten
  • Natürliches, phantasieanregendes Spielmaterial
  • Freudige Stimmung

Prägendes Gestaltungselement unseres Alltags ist der Rhythmus des Tages-, Wochen- und Jahreslaufes. Danach richten sich die jeweiligen Inhalte unserer Tätigkeiten, Lieder und Verse (z.B. Thema „Vögel“ im Frühjahr, Thema „Ernte“ im Herbst“).

Durch diese Rhythmen finden sich die Kinder eingebettet in einen natürlichen Zusammenhang, der Sicherheit und Geborgenheit vermittelt. Sicherheit und Geborgenheit sind Voraussetzung dafür, dass die Kinder zu ihren eigenen Fähigkeiten Zugang finden. Dieses wiederum ermöglicht , dass die Kinder ein vertrauensvolles Verhältnis zur Welt und ein gesundes Selbstvertrauen in die eigenen Handlungsfähigkeiten bekommen.

Eltern

Den Waldorfkindergarten gibt es nur, weil Eltern ihn wollen. Er ist eine Elterninitiative.

Im Mittelpunkt der Arbeit des Waldorfkindergartens steht die Betreuung der Kinder, also die pädagogische Arbeit. Die pädagogische Arbeit steht in der Verantwortung der pädagogischen Fachkräfte.

Unsere Aufgabe als Eltern besteht darin, dieser pädagogischen Aufgabe einen verlässlichen Rahmen zu geben. Dies kann nicht durch Formen starrer Hierarchie geschehen, sondern setzt den lebendigen Austausch von Erzieherinnen und Eltern voraus. Zunächst muss natürlich der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb gewährleistet sein, ebenso wollen zahlreiche rechtliche Rahmenbedingungen beachtet werden. Dazu wurde schon in den Anfängen der Waldorfpädagogik in Schwäbisch Gmünd im Jahre 1973 der „Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik Schwäbisch Gmünd e.V.“ gegründet.

Mitglieder des Vereins sind vor allem die Eltern der Kindergartenkinder, ehemalige Eltern, Freunde und Förderer sowie alle Erzieherinnen. Unser Verein ist gemeinnützig und als Träger des Waldorfkindergartens anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Der Vorstand des Vereins besteht aus fünf gewählten Vertretern, meist aus der aktiven Elternschaft sowie zwei aus dem Kollegium delegierten Erzieherinnen. Die ständige Vergrößerung der Aufgaben– und Verantwortungsbereiche macht außerdem die Bestellung eines Geschäftsführers nötig. Die Vertreter der Eltern werden von der Mitgliederversammlung gewählt

Mit der Anmeldung Ihres Kindes entscheiden Sie sich bewusst für eine aktive Mitarbeit in der Gemeinschaft bestehend aus Erzieher/innen und Eltern in der das Wohl der Kinder im Mittelpunkt steht. Wir legen Wert auf eine kontinuierliche und intensive Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern.

Für unsere Kinder ist es eine beglückende Erfahrung zu sehen, wie wichtig ihr Kindergarten und damit auch sie selbst ihren Eltern sind. Die Kinder spüren, was uns dieser Ort, diese Gemeinschaft wert sind, wenn wir sie pflegen, unsere Aufmerksamkeit darauf richten und sie durchdringen mit wohlwollendem Tun.

In den verschiedenen Arbeitskreisen (Basarkreis, Gartenkreis, Öffentlichkeitskreis, Baukreis etc.) kann sich jeder im Rahmen seiner persönlichen Möglichkeiten einbringen. Darüber hinaus werden folgende ehrenamtlichen Leistungen für das Gelingen des Kindergartenalltags von den Eltern übernommen:

  • Waschen der in einer Woche anfallenden Wäsche im rotierenden System
  • Erledigung von Verschönerungs- und Reparaturarbeiten, sowie Instandhaltungsmaßnahmen
  • Teilnahme an den regelmäßig durchgeführten Aktionstagen
  • Herstellen von Bastelarbeiten für den jährlich stattfindenden Frühlings- und Herbst-Basar
  • Mithilfe bei öffentlichen, sowie internen Veranstaltungen (z.B. Tag der offenen Tür, Sommerfest etc.) durch Auf- und Abbau, Backen von Kuchen und anderen Köstlichkeiten, Verkauf
  • Mitarbeit als gewähltes Vorstandsmitglied des Waldorfkindergartenvereins

Aus unserer Sicht ist Elternmitarbeit unverzichtbar - Wollen wir unseren Kindern eine lebenswerte Umgebung bieten, müssen wir sie erschaffen, erhalten und pflegen.

 

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