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Waldorfkinderkrippe Kinderstube

Scheffoldstraße 126
73529 Schwäbisch Gmünd
Bettringen

vCard downloadenwww.waldorfkindergarten-gmuend.de

07171 8742886

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
07:30 - 13:30

Kontakt

Frau Rebecca Stütz
Leitung

07171 8742886

Verknüpfte Adressen

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Abholzeiten

Montag - Freitag
ab 12.15 Uhr

Info

In der Kinderstube ist ein Team von hervorragend qualifizierten Erzieherinnen beschäftigt, das immer wieder von Praktikantinnen unterstützt wird. In jeder Gruppe werden zehn Kinder betreut.

Die Aufnahme des Kindes erfolgt nach einem persönlichen Aufnahmegespräch. Anschließend findet ein Hausbesuch durch Erzieherinnen der Kinderstube statt, um die vertraute Umgebung und die häuslichen Gewohnheiten des Kindes kennen zu lernen. Bei Aufnahme des Kindes in die Kinderstube beginnt zunächst eine Eingewöhnungsphase, deren Zeitdauer individuell ist (in der Regel eine bis drei Wochen). Das Kind sollte in dieser wichtigen Phase möglichst vom gleichen Elternteil begleitet werden, welches für diese Zeit anwesend ist, bis das Kind so weit ist, alleine in der Kinderstube zu verweilen.

Einrichtung

Die Kinderstube gehört zum Waldorfkindergarten Schwäbisch Gmünd und ist somit ebenfalls in freier Trägerschaft des gemeinnützigen Vereins „Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik“.
Wir entsprechen damit unserem Vereinszweck, Waldorfpädagogik dort zu verwirklichen, wo sie von Eltern gewünscht und von deren Kindern gebraucht wird.

Im Mittelpunkt des Konzepts Kinderstube steht die Verwirklichung einer hohen Betreuungsqualität. Eine Kinderkrippe ist nicht einfach ein kleiner Kindergarten - es geht um Räumlichkeiten für ein ganzheitliches Konzept aus Pflege, Betreuung und Entwicklung.
Kleine Kinder im Altern von 1 bis 3 Jahren spielen weniger miteinander im Vergleich zu den Kindern in den „großen“ Gruppen. Sie wollen vielfältige Anregungen und benötigen dabei die liebevolle und intensive Begleitung durch die Pädagoginnen. Wichtig ist, dass die Kinder sich in den Räumen geborgen fühlen. Dies gibt Sicherheit und ermöglicht ihnen, ihre Fähigkeiten zu entwickeln.

Neben den zahlreichen Betätigungsmöglichkeiten in den Gruppenräumen ist auch eine Küche in jeden Gruppenraum integriert. Es wird großer Wert drauf gelegt, die Kinder auch bei der Zubereitung der Mahlzeiten mit einzubeziehen und das Frühstück, wie auch das gemeinsame Mittagessen, in einem schönen Rahmen stattfinden zu lassen.

Der Wickelbereich ist durch eine Glasschiebetür vom Gruppenraum getrennt und bietet damit für Kind und Erzieherin eine angenehme Rückzugsmöglichkeit ohne dabei vom Geschehen im Gruppenraum ausgeschlossen zu sein.
Schlafräume für die Kinder und eine Schuhschleuse zum Gartenbereich runden das Raumkonzept ab.

Leitbild

Unser Arbeiten in der Kinderstube basiert auf zwei verschiedenen, sich ergänzenden pädagogischen Ansätzen, zum einen auf der Waldorfpädagogik (Rudolf Steiner) und zum anderen auf den Forschungen und Erkenntnissen von Emmi Pikler (Ungarische Kinderärztin).
In der Waldorfpädagogik wird deutlich, welch wichtigen Stellenwert die Entwicklung des Kindes in den ersten drei Lebensjahren in Hinblick auf das gesamte spätere Leben hat: „In den ersten drei Jahren seiner kindlichen Existenz erwirbt der Mensch diejenigen Fähigkeiten, die ihm auf der Erde die Möglichkeit seines Menschseins vermitteln. Es lernt zum Ende des ersten Lebensjahres das Gehen, im zweiten Jahr das Sprechen und im dritten Jahr das Erwachen des Denkens.“ ( R. Steiner).
So gilt es für den Erziehenden ein Umfeld zu schaffen, welches diesem Entwicklungsprozess Raum und Zeit lässt, ihn liebevoll anregt und positiv unterstützt. Ebenso gilt es für den Erwachsenen, dem Kind ein gutes Vorbild zu sein, denn größtenteils geschieht die Entwicklung, die Aneignung von Fähigkeiten, in diesem Alter durch Nachahmung.

Hinzu kommt, dass das kleine Kind sämtliche Sinneseindrücke ungefiltert in sich aufnimmt: Jedes Geräusch, jede Farbe und Form, jeder Geruch und Geschmack, alles was es tastend fühlt usw. dringt tief in seine Leiblichkeit ein. Demnach wird es zur Selbstverständlichkeit, dem Kind so viel wie möglich natürliche, echte, sinnhafte, die Sinne fördernde Eindrücke zu verschaffen und ihm so eine lebens- und liebenswerte Umwelt zu schaffen.

Der Mensch und insbesondere das kleine Kind ist ein von Rhythmus getragenes Wesen. So ist es erforderlich, Sicherheit und Vertrauen zu schaffen und einen rhythmisch gestalteten, sich wiederholenden Tageslauf, Wochenlauf und Jahreskreis zu geben.

In der Pädagogik Emmi Piklers gilt es grundsätzlich, „die Würde des kleinen Kindes zu achten.“ (Emmi Pikler) Ganz wesentlich ist die Pflege des Kindes (Wickeln, Anziehen, Essen geben). Hier geht es um das „Zusammensein“ von Erwachsenen und Kindern. Der Erwachsene übernimmt die Verantwortung dafür, dass alles, was geschieht, in gutem Einvernehmen, mit Ruhe und Achtsamkeit abläuft und stets der Kontakt zum Kind erhalten ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die freie Bewegungsentwicklung, die jedem Kind ermöglicht werden sollte. Nach seinem ganz eigenen Entwicklungsplan darf es alles selbst tun und ausprobieren. So erlangt das Kind eine gesunde Selbstwahrnehmung und ein gutes Selbstvertrauen.

Daher ist eine gut vorbereitete, gestaltete Umgebung, die für das Kind Sicherheit und Geborgenheit ausstrahlt und in der die Pflege und das freie Spiel genug Raum finden, wesentlich.

 

 

Eltern

Im Mittelpunkt der Arbeit der Kinderstube steht die Betreuung der Kinder. In diesem Geschehen tragen die Erzieherinnen die Verantwortung. Es ist ihre Aufgabe eine Umgebung zu schaffen in der sich die Kinder sicher und geborgen fühlen und so ihre Fähigkeiten entwickeln können. Umgebung ist hier nicht nur räumlich gemeint, sondern steht für ein umfassendes Geben an das Kind.

Die Aufgabe der Eltern besteht darin, dieser pädagogischen Aufgabe einen verlässlichen Rahmen zu geben. Dies kann nicht durch Formen starrer Hierarchie geschehen, sondern setzt den lebendigen Austausch von Erzieherinnen und Eltern voraus. Zunächst muss natürlich der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb gewährleistet sein, ebenso wollen zahlreiche rechtliche Rahmenbedingungen beachtet werden. Dazu wurde schon in den Anfängen der Waldorfpädagogik in Schwäbisch Gmünd im Jahre 1973 der „Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik Schwäbisch Gmünd e.V.“ gegründet.

Mitglieder des Vereins sind vor allem die Eltern der Kindergarten- und Kinderstubenkinder, aber auch alle Erzieherinnen. Unser Verein ist gemeinnützig und als Träger des Waldorfkindergartens anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Der Vorstand des Vereins besteht aus fünf Vertretern der Elternschaft, zwei Erzieherinnen sowie der Geschäftsführung. Die Erzieherinnen werden vom Kollegium in den Vorstand delegiert, während die Vertreter der Eltern von der Mitgliederversammlung gewählt werden.

Mit der Anmeldung Ihres Kindes entscheiden Sie sich bewusst für eine aktive Mitarbeit in der Gemeinschaft bestehend aus Erzieher/innen und Eltern in der das Wohl der Kinder im Mittelpunkt steht. Wir legen Wert auf eine kontinuierliche und intensive Zusammenarbeit mit den Eltern.

Wir freuen uns über jede Elternmitarbeit bei öffentlichen und internen Veranstaltungen. So ist z.B. am Tag der offenen Tür oder dem Herbstbazar jede helfende Hand beim Auf- und Abbau oder dem Backen von Kuchen und der Zubereitung anderer Köstlichkeiten stets willkommen. Weiterhin können Sie sich bei den regelmäßig durchgeführten Aktionstagen oder Bastelabenden einbringen. Darüberhinaus ist eine aktive Mitarbeit in den verschiedenen Arbeitskreisen und Gremien oder als gewähltes Vorstandsmitglied des Waldorfkindergarten-Vereins möglich.

 

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