Johanniskirche

Schwäbisch Gmünd, 2012

Die Kirche ist Johannes dem Täufer geweiht. Die spätromanische Pfeilerbasilika wurde im Zeitraum zwischen 1220 und 1250 über den fundamenten einer früheren, aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kirche erbaut. Sie ist reich an plastischem Schmuck aus Tier- und Fabelwelt sowie an pflanzlicher Ornamentik. Der Chor ist eine Rekonstruktion aus dem letzten Jahrhundert; als Vorbild dienten wohl die ähnlich gebauten Kirchen in Murrhardt, Faurndau und Brenz (in der weiteren Umgebung).

Die Johanniskirche ist eine typische Pfeilerbasilika aus dem 13. Jahrhundert. Die Kirche hat in der Zeit der Gotik und des Barock eingreifende Veränderungen erfahren. In der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts erfolgte die "Reromanisierung" mit dem Ziel, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Karl Kehner aus Rottenburg hat 1878 die Wände ausgemalt. Seit 1977 beherbergen die beiden Seitenschiffe Originalfragmente von Bauplastiken aus Johanniskirche und Münster. Im Chor erinnert ein barockes Gemälde an die Ursprungssage der Kirche, die songenannte Ringlegende.

Dank der bürgerschaftlichen Initiative "Stairway to heaven" ist es seit 2007 möglich, den Johannisturm zu besteigen. Nun haben alle Bürger und Besucher Schwäbisch Gmünds die Möglichkeit, einen herrlichen Blick über die Altstadt, das Remstal und auf die 3 Kaiserberge zu genießen.

Öffnungszeiten:
ab 1. Mai
Montags geschlossen
Dienstag bis Sonntag 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Juni, Juli, August
Samstag und Sonntag 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
November - Arpil
geschlossen

Der Eintritt in die Johanniskirche ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Der Eintritt in den Johannisturm beträgt 2,00 € pro Person. Für Kinder bis zum vollendeten 13. Lebensjahr 1,00 €.

Weitere Informationen zum Gebäude, sowie zu Besichtigungen, Führungen und Veranstaltungen erhalten Sie beim Münsterbauverein.

 

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