Montag bis Mittwoch
08:00 - 12:00 und 14:30 - 16:30
Donnerstag
08:00 - 12:00 und 14:30 - 18:00
Freitag
08:00 - 12:00
Zu beachten:
Am Donnerstag, den 25.06.2026, bleiben die städtischen Dienststellen aufgrund einer Personalversammlung am Vormittag für den Publikumsverkehr geschlossen.
4. Oktober 2019
Öffentliches Dialogforum am Samstag, 23. November
Schwäbisch Gmünd (sv). Die Arbeitsgruppe „Interreligiöser Dialog“ veranstaltet am Samstag, 23. November, 17 bis 19 Uhr, im Gemeindesaal der DITIB-Türkisch Islamische Gemeinde zu Schwäbisch Gmünd e.V. das zweite öffentliche Dialogforum mit dem Thema: "Rolle der Frau im Islam". Zu dieser Veranstaltung sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Bei diesem zweiten öffentlichen Dialogforum laden Muslime Christen und alle ein, die sich für das Thema Religion interessieren, um Fragen über den Islam stellen zu können. Erneut ist das Ziel dieser Veranstaltung der Arbeitsgruppe „Interreligiöser Dialog“ einerseits Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen zu entdecken um den Islam besser kennen und verstehen zu lernen. Im Vorfeld zu dieser Veranstaltung werden Fragen gesammelt, die bei der Veranstaltung von den Referentinnen beantwortet werden. Bis zum Donnerstag, 31. Oktober, können die Fragen an: integration@schwaebisch-gmuend.de gesendet oder telefonisch unter den Rufnummern: 07171/603-5300 oder -5305 durchgegeben werden.
Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse möchte allen Bürgerinnen und Bürgern Mut machen die Veranstaltung zu besuchen. Nur im Dialog können Vorurteile zu anderen Religionen beseitigt werden, sagte Bürgermeister Bläse beim Pressegespräch am Freitag, 4. Oktober, im Rathaus. Zwei Referentinnen werden zu Beginn eine Einführung geben und anschließend Fragen zu diesem Thema beantworten. Im Anschluss soll es offene Tische und die Möglichkeit zum Gespräch miteinander geben.
Referenten der öffentlichen Dialogveranstaltung: Die erste Referentin der Dialogveranstaltung ist Fatma Türk. Sie vertritt die DITIB Moschee im konfessionsgebundenen Beirat für islamische Theologie der Universität Tübingen. Diesen Beirat haben die Universität Tübingen und die drei Verbände DITIB (Diyanet Isleri Türk-Islam Birligi), IGBD (Islamische Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland), sowie VIKZ (Landesverband der islamischen Kulturzentren) 2011 gebildet. Die zweite Referentin Emina Corbo-Mesic wurde 1979 als Tochter bosnischer Einwanderer in Stuttgart geboren. Sie studierte Pädagogik, Linguistik, Anglistik sowie Erwachsenenbildung und absolvierte eine Ausbildung zur islamischen Religionspädagogin. 2002 hat sie den deutschsprachigen Islamischen Religionsunterricht in der Islamischen Gemeinschaft Stuttgart mitinitiiert. Acht Jahre arbeitete sie als Lehr-beauftragte für den Interreligiösen Dialog speziell für Islam an der evangelischen Hochschule Ludwigsburg. Sie arbeitet auch als freie Referentin zu Themen rund um den Islam und den interreligiösen Dialog. Zwischenzeitlich war sie muslimische Vorsitzende der Christlich-Islamischen Gesellschaft Stuttgart und des Koordinierungsrates des christlich–islamischen Dialogs e.V. sowie in anderen Gremien ehrenamtlich aktiv. Seit Februar 2017 arbeitet sie als Projektleiterin des JUMA (jung-muslimisch-aktiv)-Projektes in Baden- Württemberg. Die Moderation des Dialogforums erfolgt durch Bilal Dincel.
Vorgeschichte:
Die Förderung des interreligiösen Dialogs ist ein zentrales Anliegen der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd. Auf dem Kennenlernen des Ge-genübers, den Begegnungen und dem Erleben anderer Religionen gilt liegt dabei große Bedeutung. Die Arbeitsgruppe interreligiöser Dialog hat sich 2015 aus dem konstruktiven Miteinander beim Runden Tisch Integration gebildet, um gemeinsam, in Zusammenarbeit mit den Gmünder Moscheen, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, dem Integrationsbeirat sowie weiteren (Migranten-) Organisationen den gegenseitigen Dialog zu fördern und durch Begegnungen einander besser kennenzulernen. Gemeinsame Veranstaltungen für den Frieden im Gmünder Münster, im Prediger und der DITIB Moschee als Antwort auf weltweite Terrorakte waren Zeichen der Solidarität mit den Opfern.
Unter dem Motto „Miteinander reden statt übereinander“ fand am 26.10.2018 das erste öffentliche Dialogforum der Arbeitsgruppe Interreligiöser Dialog zum Thema „Muslime fragen Christen“ als weitere Veranstaltung zum besseren Kennenlernen statt. Muslime und Christen und alle die sich informieren wollten, waren eingeladen und konnten Fragen zum christlichen Glauben stellen. Mehr als 100 Interessierte waren gekommen um die Antworten von Dekanin Richter und Dekan Kloker zu hören. Daraus ergaben sich zahlreiche Gespräche und Diskussionen im anschließenden Miteinander. Am Ende waren sich alle Anwesenden einig, dass das erste öffentliche Dialogforum ein gelungener Auftakt war und auf jeden Fall fortgesetzt werden soll. Auch das öffentliche Fastenbrechen und gemeinsame Advents- oder Erntedankfeier gehören zu den Aktionen der Arbeitsgruppe. Bei diesen Ver-anstaltungen es v.a. um die Begegnung, das Erleben anderer Religionen, die Förderung des gegenseitigen Kennenlernens und des Dialogs in Schwäbisch Gmünd. Bisher fanden alle Veranstaltungen große Resonanz in der Bevölkerung, wurden von allen als voller Erfolg wahrgenommen. Eines der Hauptanliegen des Interreligiösen Dialogs ist es durch persönliche Kontakte zwischen den Religionen eine gute Basis für ein gelingendes Miteinander zu schaffen.