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Jo-Kurt Berger

Bergers Schwabenteuer

Bergers Schwabenteuer

Schwäbisch Gmünd (sv). Wer gerne lacht, sollte im Juli ins Gmünder Rathaus gehen und „sich auf Bergers Schwabenteuer begeben“. Baubürgermeister Julius Mihm eröffnete am Dienstag, 2. Juli, die Ausstellung von Jo-Kurt Berger mit rund 40 Cartoons zur Remstal Gartenschau, die von der Quelle in Essingen bis zur Mündung in Remseck spielen. Zu finden sind sie im ersten und zweiten Stockwerk, im Treppenhaus und im Vorraum zum Vorzimmer des Oberbürgermeisters im Rathaus.
Für das Remstal seien die vielschichtigen Karikaturen schwäbischer Originale eine große Bereicherung. „Die Schwaben sind ein besonderes Völkchen, das wird hier deutlich.“ Auch wenn sie manchmal von einem gewissen Minderwertigkeitskomplex ob ihres Dialekts geplagt seien – „der Schwabe beherrscht die Kunst der Selbstironie“. Subtil werde es, wenn es etwa um den Umgang mit fremden Kulturen gehe und Jo-Kurt Berger die latente Diskussion um die offene Gesellschaft aufgreife.
Durch und durch gelungen ist laut Mihm das Zusammenspiel von Hintergrund und Text, die sich zu einer gemeinsamen Erzählung vereinen. Und natürlich schwärmt der Baubürgermeister von der Architektur: „Das ist herrlich!“ Mächtig stolz ist Jo-Kurt Berger auf die Ausstellung in der Gmünder Machtzentrale. Bevor es ans Zeichnen geht, besucht er Sehenswürdigkeiten und typische Orte und nimmt die Stimmungen wahr. Immer gebe es Details zu entdecken und etwas Witziges oder Kurioses zu hören, was sofort in seinem Notizbuch landet und später den unvergleichlichen Bergerschen Wortwitz ergibt. „Die Inspiration ist oft schneller, als ich hinterherkomme.“ Zu sehen sind Bergers Schwabenteuer bis Freitag, 2. August, im Gmünder Rathaus.

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