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5. August 2019
Generalsanierung in der Schiller-Realschule
Schwäbisch Gmünd (sv). Am Montag, 5. August, besuchte der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Klaus Arnholdt, Leiter des Amtes für Bildung und Sport, Sabine Rieger, Leiterin des Amtes für Gebäudewirtschaft, Bernd Arnold, Gebäudewirtschaft, und Ann-Kathrin Märtz, Amt für Bildung und Sport, die Baustelle in der Schiller-Realschule. Es handelt sich bei der Verbundschule um eine Generalsanierung mit folgenden Abschnitten: Erweitungsbau im Dachgeschoss für zusätzliche Räume für die Ganztagesbetreuung, Einbau eines Aufzugs, moderne Austattung der Klassenzimmer, energetische Sanierungsmaßnahmen, Umgestaltung der naturwissenschaftlichen Bereiche und Einbau neuer Technik. Nach dem Beschluss des Gemeindrats begann die Sanierung der Schiller-Realschule im Jahr 2016. Die Werkrealschule ist kein Auslaufmodell, sagte Bürgermeister Bläse bei der Baustellenbesichtung und ist dem Gemeinderat dankbar für die Bewilligung der Sanierung. Damit werden wichtige Rahmenbedingungen und Förderbausteine für Schule und Beruf gesetzt.
Die bauliche Konzeption des Erweiterungsbaus sieht eine Holzkonstruktion mit Satteldach vor. Die Lastabtragung der Aufstockung erfolgt in die Stützen und Tragwände des zweiten Obergeschosses. An den Hauptbaukörper erfolgt die Anbindung durch ein Flachdach. Die massiven Umbauarbeiten konnten nur in den Oster- und Pfingstferien ausgeführt werden. Im Zusammenhang mit der Aufstockung des Schulgebäudes in Holztafelbauweise wurde auch der Aufzug angebaut. Dadurch werden alle Bereiche des Schulgebäudes barrierefrei erschlossen. Um auch den Anforderungen des Brandschutzes gerecht zu werden, wurde auch das Treppenhaus erweitert. Dadurch erhält das dritte Obergeschoss einen zweiten baulichen Rettungsweg. Diese Maßnahmen werden voraussichtlich noch in diesem Jahr fertiggestellt.
Ab Frühjahr 2020 werden die Restflächen der Schule saniert. Dabei erhalten die Klassenzimmer eine neue Elektrotechnik. Mit dieser Maßnahme wird auch die Medientechnik aktualisiert. Zusätzlich wird durch den Einbau von Akustikdecken der Schallschutz verbessert. Abschließend wird die Gebäudehülle aus dem Jahr 1954 energetisch saniert.
Die Generalsanierung wurde durch verschiedene Anträge und Fördermöglichkeit und dem Ausgleichstock beim Land gestellt in Höhe von 3,4 Millionen Euro. Davon fließen 750.000 Euro in die Aufstockung mit Aufzug und in das Treppenhaus und 2,7 Millionen ins Bestandsgebäude.