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Corona-Schließung: Schreiben an Mitarbeiter

An alle Stadtämter, an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

das Coronavirus breitet sich weiter aus. Die Ansteckungsgefahr ist sehr hoch, wie man an den zuletzt stark angestiegenen Zahlen auch in der Region Ostwürttemberg erkennen kann. Wir sind gehalten, diesem Trend entgegenzuwirken und alles zu tun, um die Ausbreitung entschiedener einzudämmen. Dies erfordert drastischere Mittel und Maßnahmen im Sinne eines wirksamen Gesundheitsschutzes für unsere Bürgerinnen und Bürger aber auch für unsere Beschäftigten. Die Stadtverwaltung wird deshalb ab sofort auf Notbetrieb umstellen und den Besucherverkehr in den Dienststellen erheblich einschränken, einen Notbetrieb der Ämter umsetzen und einzelne Ämter schließen.

Entscheidend ist: Was muss unbedingt erfolgen und funktionieren?

Nach diesen Fragen organisiert die Stadtverwaltung momentan Ihren Betrieb um. Wir müssen den Betrieb der Kernverwaltung, den Gesundheitsschutz und die Versorgung gewährleisten. Neben der Minimierung der Ansteckungsgefahr stellt sich auch die Frage, inwieweit die Mitarbeiter in den kommenden Wochen noch zur Arbeit kommen können. Auch in der Verwaltung können Quarantänemaßnahmen oder Infektionen die Zahl der Mitarbeiter reduzieren.

Energieversorgung, Kläranlagen, verkehrsrechtliche Maßnahmen oder das Abholen von Ausweisen – sind beispielsweise Aufgaben, die auch in den kommenden Wochen möglich sein müssen.

Einschränkung des Bürgerservice:

Der eingeschränkte Bürgerservice wird ab sofort gelten. Die Eingangsbereiche der Dienstgebäude werden entsprechend mit Hinweisen versehen und der Zugang ist nur den Beschäftigten oder in Begleitung eines Mitarbeiters nach Terminvereinbarung möglich. Die E-Mailadressen und Telefonnummer, über die die jeweiligen Ämter erreichbar sind, sind auf der Homepage zu finden.

Schließungen:

Einige städtische Einrichtungen und Ämter müssen geschlossen werden. Dazu gehören u.a. einzelne Stabstellen, Kulturbüro, Museum, Stadtarchiv, Stadtbibliothek, Jugendeinrichtungen und die Bezirksämter.

Notbetrieb:

Bürgerbüro, Bauordnungsamt, Ausländeramt/Amt für Zuwanderung, Standesamt sowie Garten- und Friedhofsamt zählen zu den Einrichtungen, die einen erweiterten Notbetrieb eingerichtet haben. Bei einer Terminanfrage wird abgeklärt, ob das Anliegen dringend und wichtig ist und ob es online erledigt werden kann.

Einteilung in Teams:

Zudem werden die Beschäftigten der Ämter in unabhängig voneinander agierenden Teams eingeteilt. Diese Einteilung soll die Ausbreitung der Viren verhindern. Deshalb bitte ich Sie, im Hinblick auf die besondere Herausforderung verantwortlich zu handeln und den persönlichen Kontakt mit den Mitarbeitern der anderen Teams zu unterlassen. Falls durch einen Infektionsfall ein Team in Quarantäne muss, bleibt noch das zweite oder dritte Team arbeitsfähig. Wir sind zwar gehalten, physisch auf Abstand zu gehen, wollen aber gleichzeitig mental und menschlich als Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung zusammenrücken. Die Teameinteilung liegt dem Rundschreiben bei.

HomeOffice

Dazu hat unsere IT-Abteilung es ermöglicht, dass die Beschäftigten sich von ihrem privaten PC/Tablet auf den Arbeitsplatz-PC einwählen können. Hierzu setzen Sie sich bitte mit der IT-Abteilung in Verbindung. Wichtig: Dies funktioniert nur, wenn der Arbeitsplatz-PC eingeschaltet ist und auch eingeschaltet bleibt. Deshalb sind alle städtischen PCs alle dauerhaft eingeschaltet zu lassen. Die Anleitung, wie man sich zuhause auf seinen Arbeitsplatz-PC einwählt, liegt diesem Schreiben bei.

Ich weiß, diese Schritte stellen uns alle vor ganz besondere Herausforderungen. Die Corona-Pandemie wird aber nur zu bewältigen sein, wenn wir diese Schritte konsequent und verantwortungsvoll umsetzen. Ich weiß, ich kann dabei auf Sie alle zählen. Für Fragen stehen Helmut Ott, Alexander Groll und ich persönlich Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Richard Arnold

 

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