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Präsentation zum Thema Frauenwahlrecht
Für die Bildrechte: Amt für Medien und Kommunikation

Der Wahlkampf der Parteien um die Stimmen der Frauen im Winter 1918/19

Schwäbisch Gmünd (sv). Zum Jubiläum von 100 Jahren Frauenwahlrecht hat Schwäbisch Gmünds Stadtarchivar Dr. David Schnur eine Präsentation erarbeitet, die bis Freitag, 22. März, in einer Endlosschleife auf einem Bildschirm im Foyer des Rathauses zu sehen ist. Die Präsentation kann während der regulären Öffnungszeiten angeschaut werden. Dort wird in circa 12 Minuten gezeigt, wie der Wahlkampf in Gmünd damals ablief. Betrachtet wird auch die Vorgeschichte der Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland. Frauen forderten im Zuge der französischen Revolution die gleichen Rechte wie Männer, zuerst aber ohne Erfolg. Neuseeland wurde schließlich 1893 das erste Land weltweit, in dem Frauen wählen durften. Nachdem die weiblichen Arbeitskräfte im Weltkrieg von 1914 bis 1918 benötigt wurden und Frauen gleich arbeiteten wie Männer, konnte ihnen der Zugang zu politischen Entscheidungen auch nicht mehr verwehrt werden. Die Parteien umwarben Frauen als Wählerinnen und als Kandidatinnen. In Schwäbisch Gmünd wurde 1919 bei der Gemeinderatswahl Anna Ramsayer die erste Stadträtin, sie ging für die Vereinigte Arbeiterpartei ins Rennen.

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