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11. Juni 2019
Mozartschule malte die "Gmünder Charta der Gemeinsamkeiten" - Ausstellung im Schwäbisch Gmünder Rathaus
Schwäbisch Gmünd (sv). Die Gmünder Charta der Gemeinsamkeiten wurde am 23. Mai der Öffentlichkeit präsentiert. Im Rahmen eines großen Beteiligungsprozesses haben über 400 Gmünderinnen und Gmünder an der gemeinsamen Charta gearbeitet. Am Ende des Prozesses standen zwölf Thesen, die eine Richtschnur für das Miteinander und Zusammenleben in Schwäbisch Gmünd darstellen. So finden sich in der Gmünder Charta Themen wie die sorgende und sichere Gemeinschaft, Heimat für alle Menschen, Gleichberechtigung und Religionsfreiheit wieder.
Auch die Schülerinnen und Schüler der Mozartschule haben sich mit diesen Themen beschäftigt. Die Gmünder Charta der Gemeinsamkeiten war das Thema im Kunstunterricht von Dragana Damjanovic-Schachner. Die Idee war, den Text und seine Bedeutung ins Bild umzuwandeln. Mitgemacht haben die Schülerinnen und Schüler der AG Kunst (Klassen 1-4 und 5ab) wie auch die Schülerinnen und Schüler des Unterrichts Bildende Kunst (Klassen 6a, 7b und 8a). In der ersten Phase stand das Thema „Plakat in der Kunstgeschichte“ im Vordergrund. In der zweiten Phase wurden die Thesen der Gmünder Charta gedeutet und mit dem Grundgesetz in Verbindung gebracht. Gleichzeitig besuchte Oberbürgermeister Richard Arnold die Mozartschule und stellte die Charta vor. Jede Schülerin und jeder Schüler war frei eine der Thesen auszusuchen und mit kleiner Unterstützung entstanden bald die ersten Bilder. Diese zeigen mit welcher Begeisterung und Fantasie die Schülerinnen und Schüler die Charta in Bilder umgewandelt haben. Fast alle Schülerinnen und Schüler der Mozartschule haben so etwas von der Gmünder Charta der Gemeinsamkeiten gehört - und auch gesehen. Die Ausstellung kann bis Ende Juni im Rathaus zu bewundert werden und dazu findet am Dienstag, 25. Juni, um 17 Uhr, eine kleine Finissage im Schwäbisch Gmünder Rathaus statt.
Fotograf: Mario Klaiber