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20. Januar 2020
Dreijähriger Junge tot
Schwäbisch Gmünd. (sv/pm). Ein dreijähriger Junge ist am Montagmittag in der Rems vermutlich ertrunken. Die Polizei wurde um 12.15 Uhr verständigt. Der Bub befand sich zusammen mit seiner Kindergartengruppe des Kindergartens Regenbogenland auf einem Spielplatz, der sich zwischen der Buchstraße und dem Ufer der Rems befindet. Der Bub entfernte sich unbemerkt von der Gruppe und begab sich wohl in Richtung des Remsufers. Nachdem das Fehlen des Jungen bemerkt wurde, wurde sofort eine Suche in Richtung des Ufers eingeleitet und der Dreijährige leblos im Wasser liegend aufgefunden. Der Junge wurde vom sofort verständigten Rettungsdienst samt Notarzt versorgt. Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb er später im Krankenhaus. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den genaueren Umständen, die zu dem Unglück führten, aufgenommen. Zur Klärung der genauen Todesursache wurde seitens der Staatsanwaltschaft eine Obduktion angeordnet.
Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse und Amtsleiter Klaus Arnholdt zeigten sich über den tragischen Todesfall fassungslos und bestürzt: "Unsere Gedanken sind jetzt bei den Eltern und der Familie des Kindes." Auch das Team des Kindergartens Regenbogenland im Unipark werde nun - auch mit professioneller Hilfe - begleitet und unterstützt. Die Betreuung im Kindergarten werde morgen weitergeführt; gerade in einer solchen schwierigen Situation sei es für die Kinder in den Gruppen wichtig, in einer gewohnten Umgebung von vertrauten Erzieherinnen und Erziehern betreut zu werden. Dabei werden zusätzliche Fachkräfte die Arbeit in den nächsten Tagen unterstützen. Am Dienstag, 21. Januar, wurden außerdem alle Eltern zu einem Treffen mit dem Kinder- und Jugendpsychologen Dr. Thomas Fuchs eingeladen. Hier bestehe die Möglichkeit für Fragen, für Austausch, für Gespräche, für Begleitung und für Hilfestellungen, wie man mit den Kindern über Trauer und über den Umgang mit dem Tod und den Verlust sprechen könne.