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5. Dezember 2019
Familien- und Freizeitpark
Schwäbisch Gmünd (sv). Am Mittwoch, 27. November, luden der Bürgerverein Starkes Hardt und die Stadtverwaltung zur Bürgerversammlung in das Bildungs- und Familienzentrum BiKiFa ein. Zu Beginn stellte Oliver Glass, Vorsitzender des Bürgervereins die Aktivitäten des Vereins kurz vor: Bänke wurden neu gestrichen, an der Hardtstraße 54 Lavendel gepflanzt, die Bücherboxen eingeweiht, der Rundweg mit Studenten weiter geplant und vieles mehr. Außerdem war der Verein eng bei den Planungen des Familien- und Freizeitparks einbezogen. Diese wurden im zweiten Teil der Sitzung von Walther Munk, Amt für Stadtentwicklung, genauer erläutert.
Städtischer Haushalt 2020
Doch zunächst war der städtische Haushalt Thema. Der Erste Bürgermeister Dr. Bläse warb bei seinen Ausführungen für ein rücksichtsvolles Miteinander unter den elf Stadtteilen und den fünf Stadtbereichen. Angesichts kommender Mindereinnahmen muss ein guter Ausgleich gefunden werden. Laut Stadtkämmerer René Bantel werden im nächsten Haushaltsjahr Gelder in Höhe von sieben Milllionen auf das Hardt fließen. Eine große Summe bilden zum Beispiel die Erschließungskosten des Geländes „Wohnen am Sonnenhügel“ und der oben bereits erwähnte Familien- und Freizeitpark mit circa 800.000 Euro. Weiter sind Renovierungsarbeiten in der Grundschule Hardt, in der Kita St. Elisabeth und im Kindergarten St. Peter und Paul vorgesehen.
Kindergarten St. Peter und Paul
An dieser Stelle wurde bezügl. der Zukunft des Montessori-Kindergartens nachgefragt. Bürgermeister Bläse berichtete, dass der angedachte Standort beim Sterntalerkindergarten leider nicht zu verwirklichen sei. Jetzt überprüfe man das Gelände des Birlik-Supermarktes, das circa 2022 frei werden würde. Der neue Standort hätte den Vorteil, dass hier Schule und Kindergärten gebündelt beieinander liegen und ein starkes Bildungszentrum entstehen könne. Trotzdem ist es sehr schade, dass der schöne Garten des Martinushauses damit für die Kindergartenkinder verloren geht.
Basketball, Gorodki und ein Rollfeld
Walther Munk vom Amt für Stadtentwicklung stellte nun die neuen Pläne für das Gelände zwischen Wohnbebauung und Berufsschule vor. Hier wird ein attraktiver Park für Familien, Jugendliche und Sporttreibende entstehen. Bereits nächstes Jahr soll neben der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge ein kombinierter Basketball- und Gorodkiplatz gebaut werden. Davor ist ein Rollfeld für jüngere Kinder und Anfänger geplant. Die notwendigen Entwässerungs- und Bodenmodellierungsarbeiten werden ebenfalls 2020 ausgeführt. Veranschlagt sind dafür 816 000 Euro, jedoch erhofft sich die Stadt eine Förderung des Landes über circa 63 Prozent der Baukosten, so dass sie nur circa 350 000 Euro aufbringen muss. Die Förderentscheidung fällt voraussichtlich im Juni 2020. Erst danach kann gebaut werden.