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Suppensonntag am Suppenstern

Einweihung des Nachhaltigkeitspavillons im Suppenstern

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Sonntag, 15. September, wird um 12 Uhr im Suppenstern im Himmelsgarten Wetzgau mit der Einweihung des Nachhaltigkeitspavillons durch den Ersten Bürgermeister Dr. Joachim Bläse und Ortsvorsteher Johannes Weiß ein weiterer Meilenstein zur Bildung für nachhaltige Entwicklung gefeiert. Träger des Suppensterns ist die Stadt Schwäbisch Gmünd. Durch die Aufnahme in diesem Jahr in das Programm „Nachhaltigkeit lernen – Kinder gestalten Zukunft“ in Trägerschaft der Baden-Württemberg Stiftung in Kooperation mit der Heidehof Stiftung kann das Bildungsangebot erweitert werden.
Bei der Einweihungsfeier kochen Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe vier der Friedensschule und ihre Lehrerinnen gemeinsam mit Mitgliedern der Togohilfe und der Leiterin des Suppensterns eine afrikanische Gemüsesuppe und eine Suppensterngemüsesuppe. Die Kartoffeln für die Suppen sind in den Klassenbeeten im Suppenstern gewachsen. Der Erlös ist für ein Schulprojekt in Togo bestimmt. Dies ist nicht das erste gemeinsame Projekt. Diese Kinder erlebten bereits im Mai beim Start der Suppensonntagssaison, dass durch ihr Engagement allen Schülern einer Schule in Togo drei Monate lang eine Schulmahlzeit finanziert werden konnte.

Nach der gemeinsamen Suppenmahlzeit folgt mit dem Kurzvortrag von Martina Ordnung (Ernährung, Konsum und Mode, Pädagogische Hochschule (PH) Schwäbisch Gmünd) „Was zieht dich an – Vom Wert unserer Mode“ und der anschließenden Upcycling-Modeschau durch Studierende des Fachbereichs ein weiterer Höhepunkt. Ein Workshop für Kinder durch die Studierenden, sowie eine Führung durch den Suppenstern durch die Projektverantwortliche Margret Schnürle-Baier ergänzen das Angebot.

Ein Bohnentipi mit Kochstelle bei der Neu Ulmer Landesgartenschau 2008 animierte den emeritierten Biologie Dozenten Dr. Melzer zum PH Suppenstern zur Schwäbisch Gmünder Landesgartenschau 2014. Nach dem geplanten Rückzug der PH nach der Landesgartenschau wurde der ursprünglich reine Nutzgarten zu einem naturnahen öffentlichen Raum zur Bildung für nachhaltige Entwicklung von der neuen Leiterin, Margret Schnürle-Baier umgestaltet. Die Wertschätzung der Vielfalt von Pflanzen, Tieren und Menschen, sowie ein bewusster Umgang bei der Herstellung und Zubereitung von Lebensmitteln steht im Zentrum des Erlebens und Handelns im Suppenstern. In der außergewöhnlich schönen Atmosphäre des Bildungs-, Schau- und Nutzgartens mit Suppenküche findet nun die umgesiedelte Lindenfirstschutzhütte einen neuen würdigen Platz und wird zum Nachhaltigkeitspavillon. An ihm werden die 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG`s) angebracht. Diese wurden 2015 auf dem UNO Gipfel mit dem Ziel verabschiedet, weltweit die Armut zu besiegen, Ungleichheit zu bekämpfen und die natürlichen Grenzen zu berücksichtigen.

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