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Ausstellung im Generationentreff Spitalmühle
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Eröffnung im Beisein der Künstlerin Veronika Ibolya Wehner in der Galerie Spitalmühle

Schwäbisch Gmünd (sv). Mit „Frauenbildern“ oder Bildern, die Frauen darstellen, eröffnet die Galerie Spitalmühle das Ausstellungsjahr 2019. Veronika Ibolya Wehner, eine gebürtige Budapesterin, und jetzt in Schorndorf lebend, präsentiert ihre ganz persönliche Frauenwelt. Diese Welt ist bunt, farbenfroh, lebenslustig, intensiv. Die Ausstellung „Frauenbilder“ wird am Sonntag, 20. Januar, 11 Uhr, im Beisein der Künstlerin Veronika Ibolya Wehner in der Galerie Spitalmühle eröffnet. Musikalisch umrahmt ist die Ausstellungseröffnung von Schülerinnen und Schülern der Jugendmusikschule Schorndorf.

Im Fokus stehen Freiräume oder Freizeiträume von Frauen. Kurz nach dem Eintritt ins Rentenalter, in der sich auch für die Künstlerin Freiräume auftaten, begann sie mit dem Malen in Öl und Acryl. Die Welt der Farbe, der Formen, der Lebenslust, der Kreativität, der Mode spielte nun statt der Bautechnikerin im Berufsleben, die erste Rolle. Hier kommt zum Ausdruck, was die Künstlerin in jungen Jahren nicht umsetzen durfte. Es war der Wunsch „Modedesignerin“ zu werden. Doch auf irgendeine Weise brach sich dieser Wunsch doch noch Bahn. Die entstandenen Acryl- und Ölbilder, die zum Großteil im Jahr 2015 entstanden sind, erzählen von eher rundlichen Frauen in modischer Kleidung aller Art: sei es eine Samba-Tänzerin in Rio de Janeiro, oder Frauen, die im Begriff sind im Meer zu baden, oder zusammengluckende Freundinnen oder extravagante Hüte. Kurzum eine eigens für die Galerie Spitalmühle konzipierte Modenschau à la Veronika Ibolya Wehner in Form von Öl- und Acrylbildern.

Die Künstlerin verlieh den Frauen ganz bewusst eine rundlichere Figur, um die gängigen Modeströmungen in Frage zu stellen. Schon vor dem Eintritt ins Rentenalter war Veronika Ibolya Wehner künstlerisch tätig. Nach Malkursen in einer Budapester Künstlerschule besuchte sie Kurse in Stuttgart. Doch es war nicht das Malen, mit dem sie ihre schöpferische Arbeit begann, sondern das Töpfern. Ausgangspunkt waren Töpferkurse, die sie für Erwachsene und Kinder an der VHS gab, gefolgt von einer zehn jähriger Arbeit im Bereich Kunst mit älteren Menschen im Altersheim. Ausstellungen in der Commerzbank in Schorndorf und der Galerie im Haus Schorndorf folgten. Jetzt, im Rentenalter angekommen, ist die Zeit der Anpassung, des Berufslebens vorbei und die Zeit der Freiräume und die Zeit das Leben zu feiern ist angebrochen. Die Ausstellung ist bis Sonntag, 17. März zu sehen, von Montag bis Freitag, jeweils von 10 bis 17 Uhr.

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