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Praktikantinnen und Praktikanten aus Faenza und Antibes

Praktikanten der Partnerstädte lernen die Stadtverwaltung kennen

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Donnerstag, 5. Juli, begrüßten der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse und Mario Beck von der Stabsstelle Internationalität die Praktikantinnen und den Praktikanten zu einem gemeinsamen Gespräch. Bereits seit einigen Jahren bietet die Stadt Schwäbisch Gmünd jungen Menschen aus den Partnerstädten die Möglichkeit an, ein Praktikum bei der Stadt zu absolvieren. Die Praktika entstanden im Nachgang zur Idee des Schüleraustauschs und starteten das erste Mal vor circa sechs Jahren mit einer Schülerin aus Faenza. Das Angebot wird auch in diesen Tagen wieder sehr rege wahrgenommen, allein in den letzten vier Wochen arbeiteten fünf Praktikantinnen und Praktikanten aus dem Ausland mit drei unterschiedlichen Nationalitäten im Rathaus mit. Pro Jahr dürfen je Schule zwei Schülerinnen und Schüler Schwäbisch Gmünd besuchen, die von den Lehrern der ausländischen Schulen vorgeschlagen werden. Darunter drei Schülerinnen und Schüler aus Faenza (Italien), eine Studentin der Landschaftsarchitektur aus Antibes (Frankreich) und sogar eine Praktikantin aus Tunis, die an einem Deutsch-Tunesischen Verwaltungsaustausch teilnahm und durch die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit nach Schwäbisch Gmünd vermittelt wurde. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich begeistert von Schwäbisch Gmünd und stellten amüsiert einige Unterschiede zur Heimat fest: In Deutschland gebe es Streuobstwiesen, die Landschaft sei viel grüner, Gmünd sei eine sehr schöne Stadt und man habe noch nie so viele Kirchen auf einem Fleck gesehen.
Die Aufgabenfelder der jungen Mitarbeiter sind trotz der kurzen Zeit sehr divers: in den Bereichen Sport, Kultur, Integration, Jugendarbeit und Landschaftsarchitektur konnten sich sie sich unter Beweis stellen und erste praktische Erfahrungen sammeln. Zwei der Praktikanten aus Faenza hatten besonderes Glück, sie dürfen den Ersten Bürgermeister Dr. Joachim Bläse einen Tag lang bei seiner Arbeit begleiten und aus erster Hand kennenlernen was es heißt, Bürgermeister für eine Stadt mit über 60.000 Einwohnern zu sein. Er bedankte sich bei den Praktikantinnen und Praktikanten, sowie bei der Studentin, dass sie sich auf den Weg gemacht haben, Schwäbisch Gmünd noch einmal zu besuchen und betonte, es sei wichtig diese Projekt auch in Zukunft zu unterstützen um auch bei der Berufswahl zu helfen.
Ob dieser erste Eindruck jedoch reichen wird, um von einer Karriere in der Verwaltung zu überzeugen ist noch nicht bei allen entschieden. Eines ist jedoch klar: für die meisten kommt aufrgund des großen Interesses an Fremdsprachen auch ein Sprachstudium in Frage.
In jedem Fall wird deutlich, dass Schwäbisch Gmünd zeigt, wie gut interkulturelle Verständigung und Zusammenarbeit funktionieren kann. Die Praktikantinnen und Praktikanten sind bei Gastfamilien in Waldstetten und Herlikofen untergebracht, die sie schon vom Schüleraustausch kennen oder bei denen sie während eines Schüleraustauschs im kommenden Jahr untergebracht sein werden. Eine weitere Praktikantin wurde bei einer Stadträdtin in Lindach aufgenommen.
Die Stadt Schwäbisch Gmünd bietet auch erstmals den Einwohnern Schwäbisch Gmünds die Möglichkeit, ein Praktikum in den Partnerstädten zu absolvieren. Wer das 28. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und an einem Arbeitsaufenthalt in den Partnerstädten interessiert ist, kann sich per E-Mail an international@schwaebisch-gmuend.de wenden.

Bildunterschrift von links: Lorena (Studentin aus Antibes), Chiara (Praktikantin aus Faenza), Letizia (Praktikantin aus Faenza), Mario Beck (Stabsstelle Internationalität), Filippo (Praktikant aus Faenza) und der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse.

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