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Gestaltung eines Mahnmals für die Opfer der Euthanasie

Schwäbisch Gmünd (sv). Was macht das Leben lebenswert? Was macht den Wert des Lebens aus? Was ist im Leben wirklich erstrebenswert? Was ist wahre Lebensqualität?

Damit haben sich, von Freitag 22. Februar 2019 bis Sonntag 24. Februar 2019, auf Initiative der Bereiche Jugendarbeit und Inklusion des Amtes für Familie und Soziales Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam mit der Künstlerin und Grafikerin Pauline Ullrich auseinandergesetzt.

Hintergrund und Ziel der Fragestellung war die Gestaltung eines Mahnmales für Opfer der Euthanasie.

Pauline Ullrich hat mit den Teilnehmern Lebenszeichen gestaltet. Der Autor Götz Aly hat den Begriff „Lebenszeichen“ verwendet, er hat in dem Buch „Die Belasteten“ über die NS-Euthanasie von letzten Zeugnissen ermordeter Kinder berichtet.

Barbara Herzer, Abteilungsleitung Jugend, Sandra Sanwald, Inklusionsbeauftragte und Michael Weiß, Jugendarbeiter, haben gemeinsam mit Ullrich die Teilnehmer des Workshops unterstützt positive Lebenszeichen zu erschaffen. Die entstandenen Lebenszeichen drücken die Lebensqualität der Buntheit und der Vielfalt aus.

Die Lebenszeichen werden als Mahnmal an der Grabenallee aufgebaut.

Die Enthüllung des Mahnmales findet am 25. April 2019 um 17.30 Uhr statt. Zu Gast wird Esther Bejarano sein, die 93-Jährige hat Ausschwitz überlebt und tritt als Sängerin auf.

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