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6. März 2020
Rückblick auf 2019 der Freiwilligen Feuerwehr Bettringen
Schwäbisch Gmünd (sv). Bei der kürzlich stattgefundenen Hauptversammlung der Abteilung IV Bettringen der Freiwilligen Feuerwehr Schwäbisch Gmünd konnte Abteilungskommandant Eduard Wamsler den neuen Ortsvorsteher Karl AndreasTickert, die bisherige Ortsvorsteherin Brigitte Weiß mit Vertretern aus dem Ortschafts- und Gemeinderat, Pfarrer Tobias Freff und den Feuerwehrkommandanten Uwe Schubert begrüßen. Besonders begrüßte er die Altersabteilung mit den Ehrenmitgliedern Karl-Heinz Vogt und Franz Wamsler sowie die zahlreich anwesenden Aktiven.
Mit seinem Jahresrückblick in Wort und Bild zeigte Eduard Wamsler allen Anwesenden auf, mit welchen Aufgaben die Bettringer Feuerwehr im Jahr 2019 betraut war und welch unterschiedliche Arten von Einsätzen sie leistete. Das Aufgabengebiet erstreckte sich von Brandmeldealarmen über Gefahrguteinsätze bis hin zu Großbränden. Mit 38 Einsätzen war die Zahl diesmal niedriger als im Jahr 2018. Neben all diesen Einsätzen wurden im Jahr 2019 auch noch 40 Übungsabende abgehalten und im Zusammenhang mit den verschiedenen Veranstaltungen in den Hallen und Schulen fünf Sicherheits- und zwei Sicherheitswachdienste durchgeführt. Des Weiteren besuchten verschiedene Schulklassen und Kindergärten die Abteilung, um die Aufgaben der Feuerwehr vor Ort näher kennen zu lernen. Acht Aktive waren zur Aus- und Fortbildung in Schwäbisch Gmünd, einer bei einem überörtlichen Lehrgang in Bruchsal und die Maschinisten setzten sich bei zehn Sonderübungen mit dem neuen LF10 auseinander. Zusätzlich zu den Übungen innerhalb der Abteilung trainierten zehn Aktive für das Leistungsabzeichen in Gold, Silber und Bronze, welches von ihnen mit Erfolg bestanden wurde. Auch wurden verschiedene kameradschaftliche Aktivitäten durchgeführt. Hier war ein Höhepunkt der drei-Tagesausflug nach Bayern an den Königs- und Chiemsee. Zum Jahresende 2019 gehörten 50 aktive Feuerwehrangehörige der Abteilung an, darunter zwei Feuerwehrfrauen. Die Altersabteilung zählt 14 Mann. Zum Schluss bedankte sich Eduard Wamsler bei der Stadtverwaltung und den Vertretern des Gemeinde- und Ortschaftsrats, bei der ehemaligen Ortsvorsteherin Brigitte Weiß und beim neuen Ortsvorsteher Karl Andreas Tickert für ihre Unterstützung. Besonders bedankte er sich bei seinem Stellvertreter Jürgen Klaus, beim Abteilungsausschuss, bei den Gerätewarten, bei den beiden Jugendwarten und Betreuern sowie bei der Altersabteilung für ihre Mithilfe und die gute Zusammenarbeit, sowie bei allen Kameradinnen und Kameraden für ihre Bereitschaft, diesen ehrenamtlichen Dienst zu tun, verbunden mit der Bitte auch weiterhin mit ganzer Kraft dabei zu sein nach dem Leitspruch der Feuerwehr „Gott zur Ehr dem Nächsten zur Wehr“.
Auf den ausführlichen Bericht des Kassenführers, welcher der Versammlung das Finanzielle der Abteilung vortrug, folgte der Bericht der Jugendwartin Natalie Grimminger. Laut ihrem Rückblick fanden im Berichtsjahr 2019 insgesamt 29 Übungsabende und Veranstaltungen statt. Bei den Übungsabenden wurde aufgeteilt in zwei Gruppen: 10 bis 14-jährige und 14 bis 18-jährige. Mit ihnen wurde Feuerwehrtechnik entsprechend ihres Alters geübt. Neben den Übungen fanden verschiedene Aktivitäten wie zum Beispiel der Tagesausflug der Gesamtjugendfeuerwehr in den Holiday-Park, der Tagesausflug zum Klettern in den Sky-Park im Himmelsgarten bei Wetzgau sowie als alljährliches Highlight der Berufsfeuerwehrtag statt. Zum Jahresende hatte die Jugendfeuerwehrgruppe einen Stand von 17 Jugendlichen: sechs Mädchen und elf Jungen.
Im Anschluss an die beiden Berichte folgte der Bericht der Kassenprüfer Andreas Bosch und Christoph Kiesle. Sie bescheinigten Bernhard Wörner eine tadellose Kassenführung und empfahlen der Versammlung die Entlastung von Abteilungskommandant und Kassier, welche dann einstimmig ausgesprochen wurde.
In seinem Grußwort danke Ortsvorsteher Karl Andreas Tickert den Mitgliedern der Bettringer Feuerwehr für ihren Einsatz zum Schutz und Wohle der Bettringer Bevölkerung sowie für ihre aktive Teilnahme am Gemeindeleben und äußerte die Bitte, dies auch weiterhin zu tun. Feuerwehrkommandant Uwe Schubert zeigte sich über das im Berichtsjahr 2019 Geleistete sehr zufrieden. Die zahlreichen Übungen und Lehrgangsbesuche sowie der Ausbildungsstand der Abteilung Bettringen seien gut und lobenswert. Bei den Einsätzen zeigte es sich erneut, dass man sich auf die „Bettringer“ verlassen könne. Er bat die Aktiven, diesen guten Stand durch Teilnahme an den Übungen und Lehrgängen weiter zu verbessern. Er dankte für die gute Zusammenarbeit und warb dafür, weiterhin aktiv und mit vollem Einsatz dabei zu sein.
Anschließend standen Beförderungen an. Durch den Gesamtkommandanten Uwe Schubert wurden Christian Baulig und David Brechenmacher vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann sowie Stefan Schill vom Oberfeuerwehrmann zum Löschmeister befördert.
Nach einem kurzen Ausblick auf das Jahr 2020 beendete Abteilungskommandant Wamsler dann die Versammlung.