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21. Januar 2026
Konstituierende Sitzung des Jugendgemeinderates
Schwäbisch Gmünd (sv). Am Donnerstag, 15. Januar, trat der neu gewählte Jugendgemeinderat im großen Sitzungssaal des Rathauses zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Oberbürgermeister Richard Arnold begrüßte die jungen Gremiumsmitglieder herzlich und stellte ihnen die Stadtverwaltung sowie deren Aufgaben vor. Er betonte die Bedeutung des Jugendgemeinderates als starke Stimme junger Menschen in Schwäbisch Gmünd. Der neue Jugendgemeinderat besteht in dieser Amtsperiode aus 18 Mitgliedern im Alter von 14 bis 18 Jahren. Zwei von ihnen – Ben Braun und Jannik Weiß – waren bereits in der vergangenen Amtszeit dabei, 16 Jugendliche sind neu im Gremium. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Da nicht alle Schulen Vertretungen benannt haben, ist der Jugendgemeinderat in dieser Periode kleiner als zuletzt.
Die Stadt Schwäbisch Gmünd unterstreicht mit dem Jugendgemeinderat ihr Engagement für die Interessen junger Menschen. Das Gremium berät den Gemeinderat und seine Ausschüsse durch Anregungen, Empfehlungen und Stellungsnahmen und verfügt über Antrags-, und Rederecht im Gemeinderat und bringt damit jugendliche Perspektiven direkt in die kommunalpolitischen Entscheidungsprozesse ein.
Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Sitzung war der Impulsvortrag von Luna Kieninger, Jugendhilfeplanung Ostalbkreis. Sie stellte die Grundlagen und Ziele der Jugendhilfeplanung vor und zeigte auf, wie durch eine enge Verzahnung von Jugendgemeinderat und Jugendhilfeplanung die Bedürfnisse junger Menschen besser erfasst und passgenaue Angebote entwickelt werden können. Ziel ist es, die Stimme der Jugendlichen vor Ort zu stärken, Beteiligung auszubauen und Netzwerke weiter zu vertiefen.
Im Rahmen der Sitzung wurden außerdem die ausscheidenden Mitglieder des Jugendgemeinderates verabschiedet. Für ihr Engagement erhielten sie Dankesworte, Urkunden sowie kleine Präsente. Im Anschluss wurden die neu gewählten Jugendgemeinderätinnen und Jugendgemeinderäte offiziell verpflichtet und erhielten ihre Ernennungsurkunden.
Der bisherige Jugendgemeinderat (2024–2025) blickte auf eine aktive Amtszeit mit sechs offiziellen Sitzungen sowie zahlreichen internen Arbeitstreffen zurück. Themen wie die Gmünd-App, Graffitiwände, Hygieneautomaten, ein Beachvolleyballfeld und eine Sportbox an der Jugendmeile wurden angestoßen. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden nun an den neuen Jugendgemeinderat übergeben, der entscheidet, welche Projekte weiterverfolgt werden. Zum Auftakt der neuen Amtszeit fand am 17. und 18. Januar ein Einführungswochenende im Schwarzhornhaus mit dem Dachverband der Jugendgemeinderäte und dem Ersten Bürgermeister Christian Baron statt. Das erste Arbeitstreffen ist für den 26. Februar im Jugendhaus geplant. Die nächste offizielle Sitzung des Jugendgemeinderates findet am 9. Juli, um 17 Uhr, im Rathaus, statt. Dort steht unter anderem die Wahl der oder des Vorsitzenden auf der Tagesordnung.