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mobileeee GmbH erhält Fördermittel des Bundesministeriums

Schwäbisch Gmünd (sv). Der in Frankfurt/Main ansässige Elektromobilitätsdienstleister mobileeee erhielt am Dienstag, 29. Januar, aus der Hand von Andreas Scheuer, Mitglied des Deutschen Bundestages, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, den Zuwendungsbescheid und die Übergabe-Urkunde zur Förderung von Elektrofahrzeugen und des Betriebs der benötigten Ladeinfrastruktur im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020“. Dieses Sofortprogramm fördert auch neue Elektromobilitätsdienstleistungen in Schwäbisch Gmünd.

In Schwäbisch Gmünd werden 22 Elektro-Fahrzeuge sowie zehn öffentliche und zwei nichtöffentliche Lademöglichkeiten für das kommunale E-Carsharing dafür sorgen, den Schadstoffausstoß im Mobilitätssektor spürbar zu reduzieren und wirksame Lösungen für Luftreinhaltung und Klimaschutz anzubieten. mobileeee wird somit wertvoller Teil des kommunalen Elektromobilitätskonzeptes und leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung dieser kommunalen Ziele. Um die Eingliederung der 22 Elektro-Fahrzeuge in Schwäbisch Gmünd möglichst problemlos zu gestalten und ein schlüssiges Konzept zu entwickeln, befindet sich die Stadt in Gesprächen mit mobileeee und dem Autohaus Baur aus Mutlangen, welches bisher alleiniger Anbieter von Car-Sharing war. Ziel ist es, ein flächendeckendes und nachfrageorientiertes Car-Sharing für Schwäbisch Gmünd zu entwickeln und integrieren.

Das Gesamt- Projekt des Unternehmens wird im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität vor Ort sowie der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) mit insgesamt 4,7 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Mit seiner Förderung unterstützt das BMVI die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und den Betrieb der benötigten Ladeinfrastruktur mit dem Ziel, durch die Erhöhung der Fahrzeugzahlen an Elektroautos und die Verbesserung des benötigten Angebotes an Ladeinfrastruktur die Entwicklung der Elektromobilität zu forcieren.

mobileeee wird die Förderzuwendungen dafür verwenden, in vierzehn Städten in Deutschland kommunale Mobilitätslösungen umzusetzen. Nutzer werden neben den kommunalen Verwaltungsbetrieben auch Wohnungsbaugesellschaften, Unternehmen, sowie die Öffentlichkeit (in frei zugänglichem Carsharing) sein. Hierfür wird ein Gesamtfahrzeugpark von 476 rein elektrischen PKW, Vans und Transportern eingesetzt, sowie Ladeinfrastruktur mit bis zu 225 Ladepunkten bereitgestellt. Zielstellung ist es, durch sinnvolle und gut nutzbare Elektromobilitätsangebote sowie entsprechende Carsharing-Lösungen Verkehr zu reduzieren, umweltfreundlicher zu gestalten und so die Umwelt deutlich zu entlasten.

Mit mobileeee hat ein auf diesem Gebiet bereits erfahrenes und erfolgreiches Unternehmen die Förderbewilligung erhalten. Das seit 2015 tätige Unternehmen betreibt rein elektrische Flotten im Carsharing, die zum Beispiel von (auch kleineren) Kommunen für die eigene Verwaltung sowie für die Anwohner genutzt werden, um temporären Mobilitätsbedarf mit möglichst wenig Ressourcen umweltfreundlich zu bedienen. Zunehmend greifen auch Handwerksbetriebe und andere Firmen auf diese Angebote zurück, um Bedarfsspitzen - aber auch Dauerlasten - möglichst ökonomisch abzudecken. Wohnungsbaugesellschaften haben das elektromobile Carsharing als attraktive Angebotserweiterung für ihre Bewohner entdeckt, bietet es doch die Möglichkeit, den individuellen Fahrzeugbedarf wirkungsvoll zu reduzieren und somit auch die benötigte Anzahl von KFZ-Stellplätzen klein zu halten.

„Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb, versorgt mit Strom aus regenerativen Energiequellen, sowie die Anwendungsform des Carsharings zur besseren Auslastung von Fahrzeugen sind zwei Bausteine, die wesentlich zur Lösung der Herausforderungen zum Thema „Mobilitätswende“ beitragen“, so der mobileeee-Geschäftsführer Michael Lindhof, der in der aktuellen Förderung eine bedeutende Unterstützung zur Ingangsetzung solcher Mobilitätsangebote sieht.

 

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