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Preisverleihung_2019_Schwäbisch-Gmünd
Für die Bildrechte: Amt für Medien und Kommunikation

Neun Kommunen für besonderes Engagement ausgezeichnet

Durch die Landesweite Initiative „Meine. Deine. Eine Welt. 2019“

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Laudator Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) übergab an Dr. Joachim Bläse den Oldtimer-Preis für langjähriges Engagement und einem Preisgeld in Höhe von 3.333,33 Euro an Schwäbisch Gmünd mit dem Veranstaltungsprogramm „Gmünd mag’s fair“.
Mit den Worten: Herzlichen Glückwunsch! Sie haben schon gelacht – Oldtimer-Preis klingt zugegebenermaßen verwunderlich. Wir haben lange überlegt, wie wir das Pendant zu „Newcomer“ betiteln könnten. Nach einigem Hin und Her haben wir uns für Oldtimer entschieden und haben dabei in der Automobilstadt Stuttgart NICHT an ein altes Auto gedacht. Wir möchten Ihnen, liebe Gmünderinnen und Gmünder, im Sinne eines allzeit, eines langjährigen und unermüdlichen Engagements danken! 2019 haben Sie zum sechsten Mal an unserer Initiative teilgenommen. Bei jeder Runde Ihrer Eine-Welt-Tage wählten Sie ein anderes Schwerpunktthema und gaben sich einen entsprechenden Titel wie „Das WIR gewinnt!“ oder „Vielfalt in Schwäbisch Gmünd: Ich bin dabei!“. Dieses Jahr lautete Ihr Motto „Gmünd mag’s fair“. Dabei muss man sagen, dass das Thema „Fair“ zwar in den zwei Monaten Ihres Programms besonders im Fokus stand, aber Ihr faires Engagement viel weiter zurückliegt und in diesem Jahr verstärkt gefeiert wurde: Der Weltladen wurde 40 Jahre alt, Sie sind zum 3. Mal als Fairtrade-Town ausgezeichnet worden, Gmünder Kirchengemeinden wurden gemeinsam mit anderen an der Rems als faire Kirchengemeinden zertifiziert. Und im Frühjahr haben Sie die „Charta der Gemeinsamkeiten“ unterzeichnet. Diese ist das Ergebnis eines Bürgerbeteiligungsprozesses rund um die Frage „Wie wollen wir miteinander umgehen?“. Gleichberechtigung, Teilhabe und ein Wir-Gefühl haben Sie dabei als wichtige Punkte für den gegenseitigen Umgang untereinander in Schwäbisch Gmünd und in der weltweiten Partnerschaftsarbeit ausgemacht. Ihre diesjährigen Eine-Welt-Tage wiesen erneut viele kreative Formate auf: Bei der Gmünder Tafel strampelten sich Oberbürgermeister Richard Arnold, Staatssekretär im BMZ Norbert Barthle und Volker Nick aus Schwäbisch Gmünd für Menschenrechte ab: Ihre Muskelkraft lieferte mit einem umgebauten Fahrrad Strom, um auf einem Display Menschenrechte aufleuchten zu lassen. Ein schönes Symbol dafür, dass es gemeinsamer Kraftanstrengungen bedarf, damit alle Menschen weltweit gleiche Rechte erfahren. Die Jury betonte das insgesamt stringente und stimmige Programm mit rund 30 verschiedenen Veranstaltungen, das große Resonanz hinsichtlich der Gästezahl als auch in den Medien erfuhr. Viele Ihrer Aktionen integrierten Sie dabei gekonnt in die parallel stattfindende Remstal-Gartenschau, in den Weltkindertag, den Tag der Kulturen oder in den VHS-Schwerpunkt zum Afrika-Jahr. Es ist Ihnen zum wiederholten Male gelungen, eine große Reihe an Akteuren einzubinden und mit unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen. Seit vielen Jahren sind Sie in Schwäbisch Gmünd für Eine Welt unterwegs. Für Ihr langjähriges Engagement möchten wir uns sehr herzlich bedanken und wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg! Herzlichen Glückwunsch!

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