Montag bis Mittwoch
08:00 - 12:00 und 14:30 - 16:30
Donnerstag
08:00 - 12:00 und 14:30 - 18:00
Freitag
08:00 - 12:00
Zu beachten:
Öffnungszeiten an Ostern:
Am Gründonnerstag, 02. April 2026 sind die städtischen Dienststellen für die Öffentlichkeit ab 16.00 Uhr geschlossen.
25. August 2006
Generalsanierung des Parler-Gymnasiums in der zweiten Runde
Schwäbisch Gmünd (sv) Im Juli, drei Wochen vor Beginn der Sommerferien hat das Parler-Gymnasium den gesamten Südflügel geräumt. Bis zum Frühjahr 2007 wird dieser Teil des 1904 fertig gestellten Baus mit einem Aufwand von 1,1 Mio. Euro grundlegend umgestaltet, erläuterte Erster Bürgermeister Hans Frieser am Donnerstag den Medienvertretern. Die mit der Dacherneuerung 2003 für 532.000 Euro begonnene Generalsanierung des inzwischen unter Denkmalschutz stehenden Ge-bäudes wird voraussichtlich bis im Jahr 2010 in zwei weiteren Abschnitten bewältigt. Insgesamt wird die Sanierung 3,7 Mio. Euro erfordern. Das Land hat seinerseits einen Zuschuss aus Schulbaumitteln in Höhe von 1,7 Mio. Euro zugesagt. Die wei-teren 2 Mio. Euro muss die Stadt aufbringen.
Schwäbisch Gmünd (sv) Im Juli, drei Wochen vor Beginn der Sommerferien hat das Parler-Gymnasium den gesamten Südflügel geräumt. Bis zum Frühjahr 2007 wird dieser Teil des 1904 fertig gestellten Baus mit einem Aufwand von 1,1 Mio. Euro grundlegend umgestaltet, erläuterte Erster Bürgermeister Hans Frieser am Donnerstag den Medienvertretern. Die mit der Dacherneuerung 2003 für 532.000 Euro begonnene Generalsanierung des inzwischen unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes wird voraussichtlich bis im Jahr 2010 in zwei weiteren Abschnitten bewältigt. Insgesamt wird die Sanierung 3,7 Mio. Euro erfordern. Das Land hat seinerseits einen Zuschuss aus Schulbaumitteln in Höhe von 1,7 Mio. Euro zugesagt. Die weiteren 2 Mio. Euro muss die Stadt aufbringen.
Im nun begonnenen zweiten Abschnitt der Generalsanierung werden im Südflügel die Räume für den Chemie- und Biologieunterricht entsprechend den heutigen und für die nähere Zukunft absehbaren Anforderungen angepasst. Außerdem muss ein Server-Raum für die im Unterricht heute nötige EDV eingerichtet werden. Die einst unter anderen Vorzeichen gestalteten Räume sind von ihrer Grundfläche her zu klein. So müssen Wände verändert werden, was besonders kritisch ist, da vorab nicht genau festgestellt werden kann, wie weit diese tragende Funktion im Gebäude haben. Dabei müssen zudem einerseits Gesichtspunkte der Denkmalpflege und andererseits die veranschlagten Kosten berücksichtigt werden, zeigte BM Frieser auf und erläuterte dies: "Wir sparen nicht an dem, was für den Unterricht nötig ist, aber prüfen die bautechnischen Möglichkeiten genau". Thomas Müller, Partner in dem mit der Planung und Abwicklung der Sanierung beauftragten Architekturbüros Schöne-Seeberger-Müller wies im Gespräch darauf hin, dass die architektonische und handwerkliche Leistung der Anfang des 20. Jahrhunderts mit dem Bau Befassten hohen Respekt erfordere. "Die haben immer wieder Lösungen gefunden, die uns überraschen und sich ineinander fügen, wobei zu berücksichtigen ist, dass damals - anders als heute - das Material teuerer war als die Arbeitskräfte. Das fordert uns aber heute zu immer wieder neuen Überlegungen" und BM Frieser bestätigt, dass ständig neue Gespräche erforderlich sind, um Lösungen zu finden, die den gestellten Anforderungen entsprechen. Von der Bausumme für diesen zweiten Bauabschnitt stehen im Jahr 2006 bereits 600.000 Euro bereit, berichtete Hochbauamtsleiterin Gisela Bader. Ein Betrag von weiteren 500.000 Euro muss dann im Haushalt 2007 zur Verfügung gestellt werden. Daher kann der 3. Bauabschnitt, in dem die Physik-Räume und die Verwaltung modernisiert werden, erst 2008 angegangen werden. Zuletzt soll dann im 4. Bauabschnitt 2009/2010 die bei diesem Bau bedeutsame Fassade mit 891.000 Euro
Da inzwischen der Ganztagesunterricht kommen soll, hat die Stadt für die beiden an der Hausmann-Straße liegenden Gymnasien Parler und Hans-Baldung Anträge auf Förderung der dazu nötigen Räume durch das Land gestellt. Dieses Projekt soll dann in öffentlich-privater Partnerschaft (ÖPP) verwirklicht werden, teilte EBM Frieser in dem Pressegespräch mit.
Um im neuen Schuljahr den Unterricht trotz der Bauarbeiten zu gewährleisten, werden derzeit in den Ferien die lauten Abbrucharbeiten und andere womöglich störende Arbeiten vorgenommen. Der Südflügel wird dann mit Folien oder provisorischen Wänden vom Haupttreppenhaus "abgehängt", so war zu erfahren. Für die Bauleute wurde ein gesondertes Außentreppenhaus an der Westseite des Gebäudes aufgestellt. So werden sich Handwerker einerseits und Schüler sowie Lehrer andererseits im neuen Schuljahr nicht in die Quere kommen. Zudem werden im neben dem Altbau stehenden Neubau einige Räume vorübergehend für den Unterricht hergerichtet. Weiter nutzt das Parler-Gymnasium für Gruppenunterricht der Oberstufe die an der Mörikestraße stehenden Container, die in den zurückliegenden 15 Jahren dem jetzt aufgelösten Kindergarten "Spatzennest" Heimstatt waren. "So sparen wir uns andere, teure Unterrichtscontainer" sagte EBM Frieser.