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11. August 2007
Neue Technik für die Verwandlung auf der Bühne
Schwäbisch Gmünd (sv) Auch im Sommer kommen Gäste in das Gmünder CongressCentrum Stadtgarten, um dort zu tagen oder zu feiern. Für Bühnenshows oder Theaterabende ist hier jetzt aber nicht die Zeit. Die Theaterpause wird nun genutzt, um erneut einen Teil der Bühnentechnik zu modernisieren: 120.000 Euro haben Stadtgartenchef Gerhard Mathon und sein technischer Leiter Wolfram Hub sich vom Gemeinderat sich für eine neue Steuerung der Obermaschinerie im Bühnenhaus genehmigen lassen. "Die Investition in die neue Technik Ist nötig, um weiterhin einen gesicherten Ablauf der Theaterabende gewährleisten zu können" erläuterte Gerhard Mathon bei einem Pressetermin am Donnerstag auf der obersten Ebene des Bühnenturms.
Schwäbisch Gmünd (sv) Auch im Sommer kommen Gäste in das Gmünder CongressCentrum Stadtgarten, um dort zu tagen oder zu feiern. Für Bühnenshows oder Theaterabende ist hier jetzt aber nicht die Zeit. Die Theaterpause wird nun genutzt, um erneut einen Teil der Bühnentechnik zu modernisieren: 120.000 Euro haben Stadtgartenchef Gerhard Mathon und sein technischer Leiter Wolfram Hub sich vom Gemeinderat sich für eine neue Steuerung der Obermaschinerie im Bühnenhaus genehmigen lassen. "Die Investition in die neue Technik Ist nötig, um weiterhin einen gesicherten Ablauf der Theaterabende gewährleisten zu können" erläuterte Gerhard Mathon bei einem Pressetermin am Donnerstag auf der obersten Ebene des Bühnenturms. An Seilzügen - von Hand bedient - und hängende Lasten durch Gegengewichte in ihrer Position gehalten, so wurden über gut hundert Jahre auf den Bühnen der Welt mit Zwischenvorhängen und auf Tuch gemalte Bühnenbildern hantiert. Nicht anders war die Bühne des CongressCentrums Stadtgarten eingerichtet, als das Haus 1984 eröffnet wurde. Gut zehn Jahre später schon konnte die personalaufwendige Handarbeit ersetzt werden durch eine elektronisch gesteuerte Obermaschinerie. Nun, ein weiteres Jahrzehnt später, wird die nächste Generation der Steuerung und Überwachung der Seilzüge eingebaut. "Die Ansprüche in die Leistungsfähigkeit dieser Technik ist hoch, bewegen sich doch Schauspieler, Sänger und auch Bühnenarbeiter auf der Bühne unter ‚schwebenden Lasten’, was etwa unter Kranbahnen in Fabriken strikt verboten ist" erläutert den Pressevertretern Wolfram Hub, der als Bühnenmeister bei Theaterabenden für die technische Sicherheit der Mitwirkenden verantwortlich ist. "Wir sind froh, mit dem bereits vor zehn Jahren für uns tätigen Unternehmen aus Bayreuth einen Partner zu haben, der - für uns kostengünstig - eine eigene technische Weiterentwicklung einbringt und der zugleich ein Gmünder Unternehmen bei der Installation der Leitungssysteme mit herangezogen hat", so Hub weiter und weist darauf hin, dass künftig jeder einzelne Zug für sich "gefahren" werden kann, während bisher jeweils vier der insgesamt 16 Züge zusammengefasst waren. Die Installation muss in einem engen Zeitrahmen vorgenommen werden, da das Bühnentechnikunternehmen die theaterfreie Zeit auch in anderen Häusern für seine Arbeit nutzen muss. Dies ist nur möglich, da bereits seit April die nun einzubauenden Anlagen vorbereitet worden sind. Im Peter-Parler-Saal haben die technischen Mitarbeiter in den letzten Wochen auch die Beleuchtung der Stufen zu den Ein- und Ausgängen selbst erneuert und an Stelle der Aufgrund der Erschütterungen störanfälligen kleinen Glühlampen sind jetzt gelbe LED-Leuchten verlegt. Die Undichtigkeit der Glasoberlichter in den Zugangsfoyers wird - nach ersten Arbeiten im vergangenen Sommer - nun weiter durch ein abgeändertes System beseitigt. Allerdings kann in diesem Jahr nur ein weiterer Schritt dazu getan werden. Im kommenden Jahr wird an einem weiteren Abschnitt nochmals gearbeitet werden. Das Reinigungspersonal ist ebenfalls in diesen Tagen voll im Einsatz: 250 Tische und 2000 Stühle müssen gründlich gereinigt und - wo der Bezugsstoff der Stühle beschädigt ist - ausgebessert werden. Die Leitung des CCS ist dabei froh, dass Fäden und Stoffteile der Stuhlbezüge einst eingelagert wurden. Denn das Haus kann bis heute noch die erste Bestuhlung nutzen, obwohl sonst bei einer Beanspruchung wie sie im CCS gegeben ist, allenfalls 12 Jahre dafür veranschlagt werden. Für eine Neubeschaffung, die in den kommenden Jahren nötig sein wird, muss heute mit einem Aufwand von rund 300 Euro je Stuhl gerechnet werden. Insgesamt ist die Leitung des CCS froh, dass ihr von Nutzern wie von Künstlern, die im Haus gastieren, bestätigt wird, das Haus wirke fast wie neu.