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11. Mai 2009
Förderprogramm „STÄRKEN vor Ort“ startet in Schwäbisch Gmünd – Infoveranstaltung am 14. Mai im Stadteilzentrum Ost
„Alle Jugendlichen haben Stärken und Talente, die sich entfalten können, wenn wir Ihnen in schwierigen Phasen helfen nicht den Anschluss zu verpassen.“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues anlässlich des öffentlichen Startschusses des Förderprogramms „STÄRKEN vor Ort“ vor wenigen Tagen
Schwäbisch Gmünd (sv) „Alle Jugendlichen haben Stärken und Talente, die sich entfalten können, wenn wir Ihnen in schwierigen Phasen helfen nicht den Anschluss zu verpassen.“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues anlässlich des öffentlichen Startschusses des Förderprogramms „STÄRKEN vor Ort“ vor wenigen Tagen.
„STÄRKEN vor Ort“ das Anschlussprogramm des Förderprogramms „Lokales Kapital für soziale Zwecke (LOS von 2003-2008)“, will die sozialen und beruflichen Perspektiven junger Menschen in benachteiligten Stadtteilen verbessern. Für das Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stehen bis Ende 2011 bundesweit 116 Millionen Euro zur Verfügung. Dabei kommen rund 99 Millionen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds plus rund 17 Millionen Euro Kofinanzierung steuern die Kommunen bei.
In den bundesweit ausgewählten 264 Fördergebieten werden in den nächsten drei Jahren gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Mikrozuschüsse für Projekte in Höhe von bis zu 10.000 Euro vergeben. Schwäbisch Gmünd hat sich zum zweiten Mal nach 2003-2008 erfolgreich beworben und einen Zuschlag erhalten. Das war nicht selbstverständlich, denn mehr als jeder dritte Förderantrag wurde in Berlin abgelehnt. Beispielsweise wurden alle Förderanträge der Stadt Aalen negativ beschieden.
Das Programm „STÄRKEN vor Ort“ setzt, wie schon „Lokales Kapital für Soziale Zwecke“, wieder auf kleine lokale Initiativen, Organisationen und viel zivilgesellschaftliches Engagement, um nur noch schwer erreichbare junge Menschen dort anzusprechen, wo sie leben. Adressaten der Kleinstprojekte sind junge Menschen mit schlechten Startchancen sowie Frauen, die Probleme beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben haben. Ziel ist, Jugendliche, die Gefahr laufen sich langfristig Lebenschancen zu verbauen, aktiv aufzusuchen, sie sozial zu stabilisieren und zu motivieren und weiterführende Angebote zu nutzen. Die geförderten Kleinstprojekte sollen helfen, etwa Anschlüsse an Schulen, Fördermaßnahmen und Ausbildung oder Erwerbsarbeit zu vermitteln.
Nun geht es an die Umsetzung des Förderprogramms vor Ort. Sogenannte Mikroprojekte bis 10.000 Euro können in Gmünd dieses Mal für die Stadtteile Oststadt (die Soziale Stadt), Innenstadt und auf dem Hardt beantragt werden. Von 2003-2008 sind allein in der Oststadt 53 solcher Projekte erfolgreich umgesetzt worden.
Aufgefordert sind wieder alle Akteure, die für die Stadtteilentwicklung und insbesondere für die berufliche Integration von benachteiligten Jugendlichen und Frauen insbesondere mit Migrationshintergrund in diesen Stadtteilen einen Beitrag leisten wollen. Dieses Mal wird der Wettbewerb ein Mikroprojekt zu erhalten, größer sein.
Mikroprojektanträge können bis zum 03. Juni 2009 gestellt werden an: Dieter Lehmann, Leiter der lokalen Koordinierungsstelle im Sozialamt Schwäbisch Gmünd, Marktplatz 37, 73525 Schwäbisch Gmünd.
Für eine erfolgreiche Antragstellung findet am Donnerstag, den 14. Mai 2009 um 17 Uhr im Stadtteilzentrum Ost, Buchstraße 145/1 eine Infoveranstaltung statt.
Das Antragsformular und weitere Infos finden Sie unter www.schwaebisch-gmuend.de/stark .