„WIR SPIELEN NICHT MIT“ - ein Theaterstück für Zivilcourage und gegen Gewalt.Ein Projekt der Aktion Sichere Stadt in Kooperation mit der Spiel & Theaterwerkstatt Ostalb e.V. und der Koordinationsstelle für Prävention des Landratsamtes Ostalbkreis

Der Arbeitskreis „Lebenswelt Jugend“ in Schwäbisch Gmünd hat sich für die nächste Zeit das Thema <> als Schwerpunkt gesetzt

Schwäbisch Gmünd (sv) Der Arbeitskreis „Lebenswelt Jugend“ in Schwäbisch Gmünd hat sich für die nächste Zeit das Thema <> als Schwerpunkt gesetzt. Ein Baustein dieser Einheit heißt Zivilcourage zeigen und Stellung bei Ausgrenzung beziehen. In den letzten Monaten knüpften der Geschäftsführer des Arbeitskreises Dr. Joachim Bläse und die Arbeitskreisleiterin Daniela Maschka-Dengler erfolgreich Kontakte mit der Spiel & Theaterwerkstatt Ostalb, STOA. Jetzt im Dezember startet die Aktion „Sichere Stadt-Arbeitskreis Lebenswelt Jugend“ in Kooperation mit der STOA sowie dem Leiter der Koordinationsstelle für Prävention des Landratsamtes Ostalbkreis, Andreas Schumschal, ein Mädchen–Theaterprojekt, das sich für Zivilcourage einsetzt und gegen Gewalt stark macht. Unter Anleitung der Stuttgarter Schauspielerin und Theaterpädagogin, Dinah Politiki, wird eine Gruppe von insgesamt sechzehn Schülerinnen der 7. und 8. Klassen gemeinsam ein Theaterstück entwickeln, das Themen wie: Ausgrenzung, Mobbing und Gewalt, aber auch Zivilcourage und Toleranz aufgreift und zur Diskussion stellt.
Im Eigentlichen geht es darum, dass eine Gruppe von Schülerinnen ein neues Klassenmitglied aufgrund ihrer Andersartigkeit derart mobben, sodass das hilflose Mädchen aus der Klasse entfernt wird und sich sogar in ärztliche Behandlung geben muss. Die mobbende Mädchengruppe muss sich beim Nachsitzen selbständig mit den Themen Mobbing, Zickenterror und Gewalt auseinandersetzen. Die Schülerinnen beginnen nun gezielt über diese Themen nachzudenken und sich mit Fragen wie „Was ist Mobbing eigentlich“ oder „Wo hört streiten auf und wo fängt Mobbing an“ auseinandersetzen. Konzeptionell entscheidend bei diesem Theaterprojekt ist, dass es sich um ein Schulformen-übergreifendes Projekt handelt. Die Schülerinnen kommen von unterschiedlichen Schulen aus Schwäbisch Gmünd. Immer wieder wird während der Proben auch eine Vertreterin der Schulsozialarbeit anwesend sein, um auch den Schulen Rückmeldung über die Fortschritte der jungen Schauspielerinnen geben zu können.
Ideell und großzügig finanziell wird das Projekt vom Förderverein der Aktion Sichere Stadt, dem Landeskriminalamt und vom Frauenforum unterstützt. Weitere Geldbeträge gab es bislang auch von dem weiblichen Serviceclub Soroptimist International. Die Verantwortlichen würden sich über weitere Unterstützung freuen
Die Premiere des Theaterstückes ist für März 2010 geplant. Im Anschluss an die Vorstellungen sind Nachgespräche mit dem Publikum und den Mitwirkenden angedacht.

Zurück

ZUM BILD