Fledermaus

35 Fledermaushotels für Josefsbach und Rems

Aus der Not entstand eine tolle und sinnvolle Idee für den Artenschutz. Einem Zufall ist es zu verdanken, dass die Aktion Fledermaushotel ins Lebens gerufen wurde. Unfreiwillig bekam die Familie Kessler diesen Sommer Besuch von den Nachtfliegern. Belagert wurde aber nicht, wie üblich, die freie Natur, nein, sie suchten vorzugsweise häusliche Unterbringung im Wohnhaus der Holzbaufirma Kessler

Schwäbisch Gmünd (sv). Aus der Not entstand eine tolle und sinnvolle Idee für den Artenschutz. Einem Zufall ist es zu verdanken, dass die Aktion Fledermaushotel ins Lebens gerufen wurde. Unfreiwillig bekam die Familie Kessler diesen Sommer Besuch von den Nachtfliegern. Belagert wurde aber nicht, wie üblich, die freie Natur, nein, sie suchten vorzugsweise häusliche Unterbringung im Wohnhaus der Holzbaufirma Kessler. Diesem glücklichen Zufall ist es zu verdanken, dass neben dem Wohnhaus der Familie Kessler die eigene Holzbaufirma angrenzt und dadurch die idealen Voraussetzungen zur Umsetzung des Projekts gegeben waren. Der Zimmerauszubildender Patrick Weber stellte nach Anleitung des Naturschutzbundes, NaBu, die Baukästen aus Fichten- und Douglasienholz her und Walter Beck als Mitglieder der Nabu stand als Fledermausexperte mit fachkundigem Rat zur Seite. Schnell waren die 35 Paten für die Fledermausunterkünfte gefunden die auch auf jedem Fledermaushotel mit Namen eingraviert wurden. Gemeinsam mit der NaBu und der Landesgartenschau GmbH werden 2013 geeignete Plätze entlang der Rems und dem Josefsbach gesucht, erläutert Manfred Maile als Geschäftsführer der Landesgartenschau GmbH.

Bildunterschrift von links:
Michael Kessler von der Holzbaufirma Kessler, Baubürgermeister Julius Mihm, Irene Blaha, Vertreterin des Naturschutzbundes, Beate Kessler, Holzbaufirma Kessler, Geschäftsführer der Landesgartenschau GmbH, Manfred Maile.

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