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Minister Bonde zusammen mit Landrat Pavel begutachten den Taubentalwald

In Schwäbisch Gmünd werden die Veränderungen und Umbaumaßnahmen für die Landesgartenschau immer deutlicher. Auch im Waldgebiet, der „Himmelsleiter“, zeigen sich deutliche Fortschritte. Aus diesem Grund besuchte Alexander Bonde, baden-württembergischer Minister für den ländlichen Raum, und Landrat Klaus Pavel am Dienstag, 3. September, das Waldgebiet in Wetzgau. Sie wollten durch ihren Besuch Informationen zur Umgestaltung und einen Einblick in diesen Lebensraum erhalten

Schwäbisch Gmünd (lgs). In Schwäbisch Gmünd werden die Veränderungen und Umbaumaßnahmen für die Landesgartenschau immer deutlicher. Auch im Waldgebiet, der „Himmelsleiter“, zeigen sich deutliche Fortschritte. Aus diesem Grund besuchte Alexander Bonde, baden-württembergischer Minister für den ländlichen Raum, und Landrat Klaus Pavel am Dienstag, 3. September, das Waldgebiet in Wetzgau. Sie wollten durch ihren Besuch Informationen zur Umgestaltung und einen Einblick in diesen Lebensraum erhalten.

Minister Alexander Bonde war begeistert über die Möglichkeiten durch den Taubental-Wald als Teil des Landesgartenschaugeländes, den Menschen nachhaltige Waldwirtschaft zu demonstrieren und gleichzeitig die Erholungsmöglichkeiten im Wald den Besuchern näher zu bringen. Der Wald wird somit eine ganz wichtige Rolle bei der Landesgartenschau im Jahr 2014 spielen und die Vorbereitungen hierfür laufen bereits auf Hochtouren, so Oberbürgermeister Richard Arnold und Geschäftsführer der Landesgartenschau Karl-Eugen Ebertshäuser. Sie erläuterten zudem das Gartenschaukonzept von „Erdenreich“, „Himmelsleiter“ und „Himmelsgarten“. Bei dem Gebiet „Erdenreich“ handelt es sich um das Stadtgebiet Schwäbisch Gmünd mit Attraktionen wie dem Remspark, dem begehbaren Josefsbach, dem Stadtgarten aber auch der Innenstadt. Die Verbindung zwischen „Erdenreich“ und „Himmelsgarten“, ist die „Himmelsleiter“, der Erholungswald Taubental. Hier gibt es neben dem Naturerlebnispfad „Naturatum“ und dem Lebensweg viele weitere Attraktionen die den Auf- oder Abstieg interessant machen. Im „Himmelsgarten“, dem Landschaftspark in Wetzgau, erwarten die Besucher Highlights wie den „Himmelstürmer“, ein 35 Meter hoher Aussichtsturm, den Weleda-Heilpflanzengarten, Schaugärten, einen Wassergarten und viele weitere Attraktionen.

Um die Besucher über die „Himmelsleiter“ zu transportieren hat die Stadtverwaltung zusammen mit einem österreichischen Unternehmen ein Elektrozug entwickelt, der es eigentlich ermöglicht, die Besucher umweltschonend und schnell zu transportieren. Nach der Bundesverkehrsordnung jedoch ist eine Personenbeförderung auf Steigungen von mehr als 14 Prozent untersagt. Richard Arnold bat Minister Alexander Bonde um mehr Freiheiten für Kommunen. Er habe sich auch bereits an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer gewandt um eventuell eine Ausnahmegenehmigung für den Transport zu bekommen. Eine Antwort habe er aber noch nicht erhalten.
Alexander Bonde, Klaus Pavel, Richard Arnold und Karl-Eugen Ebertshäuser enthüllten eine Tafel, die über den Beitrag des Forsts zur Landesgartenschau und über das vielfältige Waldgebiet informiert. Unter dem Motto „Mensch!Wald“ wird es im Taubental viel Spannendes zu erleben geben. Programme zum Mitmachen und Zuschauen in der Arena, Spiel und Abenteuer im erweiterten Naturatum, ein Waldspaziergang auf dem Waldentdeckersteg und eine Waldkugelbahn im XXL-Format die neben Spaß auch Wissen über die Bewirtschaftung des Waldes vermittelt, erklärte Herbert Aichholz, Leiter der Forstaußenstelle Schwäbisch Gmünd.
Der Waldentdeckersteg beeindruckte Alexander Bonde besonders. Auf dem 400 Meter langen Bohlenpfad können die Besucher durchs Taubental spazieren. Informationen zum Wald wird es auch im Forst-Pavillon geben, der in der Nähe des Schönblicks sein wird.

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