Bürgermeister Dr. András Cser-Palkovics und Oberbürgermeister Richard Arnold mit Stefan Weber und Albert Scherrenbacher, beide Ehrenbürger Székesfehérvárs.

Delegationsbesuch in Székesfehérvár

Oberbürgermeister Richard Arnold besuchte mit dem Gemeinderat die Königstage in Székesfehérvár

Schwäbisch Gmünd (sv). Mit einer kleinen Delegation aus dem Gemeinderat fuhr Oberbürgermeister Richard Arnold zu den Königstagen nach Székesfehérvár. Die ungarische Krönungsstadt hatte Vertreter aus ihren europäischen Partnerstädten eingeladen, die Festlichkeiten rund um den Tag des Heiligen Stefan mitzufeiern. Der ungarische Nationalheilige und Staatsgründer, dessen Gedenktag am 20. August gefeiert wird, hat für Székesfehérvár eine besondere Bedeutung: Hier ließ er im Jahre 1010 mit der Basilika eine der prächtigsten Kirchen des mittelalterlichen Europas erbauen. 37 ungarische Könige sowie 39 Königinnen wurden in der Kirche, die der heiligen Maria geweiht ist, gekrönt. 15 Adelige, darunter auch der Heilige Stephan, fanden dort ihre letzte Ruhestätte.

Neben umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen hat Székesfehérvár in den letzten Jahren viel dafür getan, das kulturelle Erbe der Stadt aufzupolieren und mit einem bunten Veranstaltungsprogramm zu feiern. Seit 2013 gibt es die Krönungsspiele, bei denen sich Gmünderinnen und Gmünder an die Staufersaga erinnert fühlen werden. Mit Schauspielprofis, Laiendarstellern und vielen Ehrenamtlichen wird hier jedes Jahr die Regentschaft und Vita eines anderen ungarischen Königs beleuchtet. 2018 standen König Andreas II und seine Tochter, die Heilige Elisabeth von Thüringen, im Mittelpunkt des Krönungsspiels. Oberbürgermeister Richard Arnold zeigte sich tief beeindruckt von der Darstellung und den Festlichkeiten rund um den Stephanstag. Mehr als 200.000 Besucher kommen während des zehntägigen Festivals mit Märkten, Darbietungen, musikalischen Einlagen und Tanzvorführungen in die ungarische Partnerstadt.

Interessant für die Delegation aus Schwäbisch Gmünd waren auch die anderen Entwicklungen und Vorhaben in der Stadt. Ob beim überwiegend aus privater Hand und ehrenamtlich gestalteten „Anglerparadies“ in Börgönd oder dem Sóstó-Naturschutzgebiet neben dem neuen Fußballstadion: in Székesfehérvár tut sich viel.

Und es gibt auch viel, das die beiden Städte verbindet. In einem mehrstündigen Arbeitsgespräch zwischen Oberbürgermeister Richard Arnold und seinem Székesfehérvárér Amtskollegen Dr. András Cser-Palkovics wurde die Grundlage für weitere Projekte und Begegnungen der beiden Partnerstädte gelegt. Ein Fokus soll dabei auf dem kulturellen und sportlichen Austausch junger Menschen liegen. Denn bei allen Unterschieden – in einem sind sich die beiden Oberbürgermeister auf jeden Fall einig: die Städtepartnerschaften sind ein zentraler Baustein der europäischen Freundschaft.

Bildunterschriften:
Bild 1:
Bürgermeister Dr. András Cser-Palkovics und Oberbürgermeister Richard Arnold mit Stefan Weber und Albert Scherrenbacher, beide Ehrenbürger Székesfehérvárs

Bild 2:
Bürgermeister Dr. András Cser-Palkovics (4. von links) und Oberbürgermeister Richard Arnold (5. von links) mit Teilnehmern der Delegationen aus Schwäbisch Gmünd und Opole (Polen)

Bild 3:
Herzliche Begrüßung: Bürgermeister Dr. András Cser-Palkovics und Oberbürgermeister Richard Arnold

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