Feste und Veranstaltungen in den Gmünder Partnerstädten

Schwäbisch Gmünd (sv) – Die Jubiläen der Städtepartnerschaft werden nicht nur beim Gmünder Fest "100 Jahre Städtepartnerschaft"gefeiert. Auch Gmünds Partnerstädte begehn ihre Verschwis-terung mit Schwäbisch Gmünd festlich. Den Auftakt machte die Stad

Schwäbisch Gmünd (sv) - Die Jubiläen der Städtepartnerschaft werden nicht nur beim Gmünder Fest "100 Jahre Städtepartnerschaft“gefeiert. Auch Gmünds Partnerstädte begehn ihre Verschwisterung mit Schwäbisch Gmünd festlich. Den Auftakt machte die Stadt Antibes Juan-les-Pins. Dieses Jubiläum beging Antibes Anfang Juni an den Tagen, an denen vor 30 Jahre zuvor die offizielle Partnerschaftsurkunde zwischen den beiden Städten unterzeichnet wurden. Da dieser Geburtstag lustig und fröhlich gefeiert werden sollte, luden die Stadt Antibes und die Freunde von „Vieil Antibes“ eine Guggenband aus Schwäbisch Gmünd zur „Bataille des Fleurs“ (zum Blumenkorso) ein. Den „Gmendr Altstadtfäger“ wurde die Ehre zuteil, den Blumenkorso in ihren Sambakostümen und mit fetziger Musik anzuführen und auf weiteren Plätzen in Antibes und in Juan-les-Pins beste Geburtstagslaune zu ver- breiten. Dort, wo die „Gmendr Altstadtfäger“ auftraten, blieben die Antiber und deren Gäste aus aller Welt staunend stehen, hörten zu und liesen sich vom fetzigen Rhythmus der Melodien mitreißen. Oberbürgermeister Wolfgang Leidig und sein Kollege, Jean Leonetti , sowie einer Reihe von Antiber Freunden wurde sogar ein ganz musikalisches Geburtstagsgeschenk überbracht, der „Alois“. Dass dabei einige Antiber kräftig mitgesungen haben hat niemanden verwundert.Am bevorstehenden Wochenende steht der 35-jährige Geburtstag der "Verzwilligung" von Barnsley und Schwäbisch Gmünd an. Zu diesem Fest, es wurde ebenfalls auf die Tage gelegt , in denen die Partner- schaftsurkunde vor 35 Jahren unterzeichnet wurde, reist eine kleine Stadtratsdelegation - angeführt von Oberbürgermeister Wolfgang Leidig. Die Gmünder Delegation wie auch die Barnsleyer Bürger werden - wenn sie zum ersten Mal in diesen Tagen in die Barnsleyer Town Hall kommen - gleichermaßen überrascht sein beim Anblick von feinsten Arbeiten aus „Gold, Silber und Juwelen aus Schwäbisch Gmünd“. Michaele Stütz, D’Orado, hat sozusagen im Herzen von Barnsley, in den großen Vitrinen der Town Hall selbst, nicht nur traditionelles Gmünder Handwerk ausgestellt, nein, die ganze Bandbreite Gmünder Schaffens ist dort zu sehen und gibt einen guten überblick: Arbeiten der Gmünder Schulen, so des Arenhauses und der Meister- klasse sind zu sehen, wie auch Arbeiten von Gmünder Werkstätten, die einen moderneren Stil vorstellen. In einer weiteren Vitrine sind traditionelle Arbeiten zu bestaunen. Ringe, Armbänder, Ketten, silberne Tabletts, handgeschmiedete Becher, die in der Partnerstadt Schwäbisch Gmünd gefertigt wurden, überraschen seit ein paar Tagen jeden Besucher der Town Hall, denn hier war noch nie zuvor eine andere Ausstellung als die des Barnsleyer Stadt-Silbers zu sehen. The Worshipful the Mayor, Councillor Morgan wird diese kleine und höchstfeine Ausstellung am Freitagabend (23.06.) mit Oberbürgermeister Wolfgang Leidig eröffnen. Neben dieser „Gold- Silber und Juwelenausstellung aus Schwäbisch Gmünd“ - die übrigens von Barnsley aus gleich nach Ungarn ihren Weg nehmen wird, damit auch die Partner in Székesfehérvár so auch zur dortigen 15-Jahrfeier ein Glanzlicht erleben und diese Gmünder Produkte kennen lernen können. Die Barnsleyer Gastgeber werden in den kommenden Tagen den Gmündern aufzeigen, wie das Programm „Remaking Barnsley“ voranschreitet, ein Stadterneuerungspro- gramm, angelegt auf 30 Jahre. Dies ist ein Mammut- projekt, das die Partnerstadt Barnsley verändert hat und weiter verändern wird - von der einstmaligen Bergarbeiterstadt hin zu einer modernen Einkaufs- oder Marktstadt.

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