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30. September 2024
Historisches Wahrzeichen erstrahlt im neuen Glanz
Schwäbisch Gmünd (sv). Die bauliche Sanierung des Marienbrunnens, einem der bedeutendsten christlichen Denkmäler im Herzen der Gmünder Altstadt, steht bevor und wurde von Oberbürgermeister Richard Arnold und Erstem Bürgermeister Christian Baron beim Pressegespräch am Montag, 30. September, im Barockzimmer des Gmünder Rathauses erläutert. In einer Präsentation stellten Oliver Bundschuh und Bernd Arnold vom Baudezernat die dringende Notwendigkeit der Maßnahme sowie die genauen Schäden und erforderlichen Sanierungsarbeiten vor. Der Start der Sanierungsarbeiten ist für Herbst 2025 geplant, sodass der Marienbrunnen bis spätestens zum Muttertag am 10. Mai 2026 in neuem Glanz erstrahlen soll.
Die Bürgerstiftung Schwäbisch Gmünd möchte die umfassende Brunnensanierung bestmöglich unterstützen und hat bereits zahlreiche Aktionen auf den Weg gebracht, um dieses historische Wahrzeichen wiederherzustellen wie zum Beispiel:
Spendensteine für Unterstützer:
Es gibt drei Steingrößen die man erwerben kann in der Preiskategorie von: 750, Euro, 1.000 Euro und 1.500 Euro. Privatpersonen, Institutionen, Vereine oder Unternehmen können sich auf einem individuell gravierten Spendenstein von der Münsterbauhütte vereweigen. Ein roter Musterstein aus Granit wurde von Anke Groß, Hüttenmeisterin von der Münsterbauhütte, präsentiert. Die Steinstücke werden in Sachsen gebrochen und gesägt, ergänzte Anke Groß die Information zu den Spendensteinen. "Religiöse Symbole werden traditionell unterstützt", erläuterte Dekan Robert Kloker, und wirbt für die Unterstützung der Sanierungsmaßnahmen für den Marienbrunnen.
Benefizkonzert des Chors Collegium Vocale:
Walter J. Beck vom Chor Collegium Vocale Schwäbisch Gmünd plant im Frühjahr 2025 ein Benefizkonzert zugunsten der Brunnensanierung. Die genauen Pläne und Überlegungen werden derzeit ausgearbeitet.
Kunstkalender mit Marienbrunnen-Motiven:
Hubert Minsch, Künstler und aktives Mitglied des Gmünder Kunstvereins, plant die Herausgabe eines Kunstkalenders mit Motiven des Marienbrunnens. Der Kalender soll nicht nur die Schönheit des Brunnens widerspiegeln, sondern auch Anekdoten und die Geschichte des Denkmals im Laufe der Zeit erzählen. Der Kunstkalender wird voraussichtlich zur Adventszeit erhältlich sein.
Unterstützung durch den Gmünder AGV-Dachverband:
Der Gmünder AGV-Dachverband, vertreten durch Gerhard Bucher, Petra Büttner und Harald Quicker, hat seine Unterstützung für die Sanierung zugesagt. Der Marienbrunnen ist nicht nur ein Wahrzeichen, sondern auch ein Symbol für das gute Miteinander und die Heimatverbundenheit in Schwäbisch Gmünd.
„Der Marienbrunnen ist weit mehr als nur ein Brunnen – er ist ein Symbol unserer Geschichte und ein bedeutender Teil unseres kulturellen Erbes. Dank der breiten Unterstützung aus der Bevölkerung und der Bürgerstiftung bin ich zuversichtlich, dass wir diese wichtige Sanierung erfolgreich umsetzen können“, erklärte Oberbürgermeister Richard Arnold.
Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten der Bürgerstiftung findet man unter: Bürgerstiftung