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Verleihung des „Hans Judenkünig“ Preises

Schwäbisch Gmünd (sv). Nach der Europäischen Kirchenmusik und in den Ferien muss es auch Klassikfreunden in Schwäbisch Gmünd nicht langweilig werden. Im Schwörhaus findet von Montag, 5. August, bis Samstag, 10. August, bereits zum zweiten Mal der Meisterkurs für Lieder mit Lautenbegleitung mit abschließender Verleihung des "Hans Judenkünig Preises" statt. Die Leitung liegt bei Dr. Robert Crowe, der als männlicher Sopran international konzertiert und auch in Gmünd bereits mehrere großartige Konzerte geben hat, und Sigrun Richter, die als gefragte Solistin gleichermaßen auf Renaissance- und Barocklauten, wie als Begleiterin und Continuo – Spielerin zahlreicher Ensembles in ganz Europa konzertiert.

Die Teilnehmer kommen aus Holland, Belgien, Italien, Schweden, Japan und Deutschland. Der Schwerpunkt des Kurses liegt aus Anlass des 400. Geburtstages, auf Liedern einer der wenigen bekannten Komponistinnen des 17. Jahrhunderts, Barbara Strozzi (1619-1677). Von Montag, 5. August bis Freitag, 9. August werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam Lieder für diese aparte Besetzung einstudieren. Jeden Abend von 17 Uhr bis 19 Uhr finden öffentliche sogenannte Masterclasses statt. Am Samstag, 10. August. um 18 Uhr darf man sich auf das Abschlusskonzert freuen, in dem auch die der von der Stadt Schwäbisch Gmünd gestifteten „Hans-Judenkünig Preises“ vergeben wird. Der Lautenist Hans Judenkünig wurde zwischen 1440 und 1450 in Schwäbisch Gmünd geboren. Er ging dann nach Wien und wirkte dort als Musiker und Lehrer bis er in hohem Alter im März 1526 verstarb. Hier veröffentlicht er auch seine beiden auch heute noch bedeutenden Lautenbücher: Utilis et compendiaria introductio, ca. 1519, und Ain schone kunstliche underweisung …… mit vleiß gemacht durch Hans Judenkünig / pirtig von Schwebischen Gmünd Lutenist / yetz zu Wien in Osterreich. 1523. Der seit letztem Jahr vergebene Preis ruft diesen leider etwas in Vergessenheit geratenen Gmünder Lehrer und Musiker wieder ins Gedächtnis. Wo könnte dieser Preis besser vergeben werden als im Schwörhaus?

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