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Bildrecht: Museum im Prediger

Künstlergespräch zur Ausstellung

Schwäbisch Gmünd (sv). Der paradiesische Garten Eden ist und bleibt ein Sehnsuchtsmotiv. Als Ideal verklärt, steht er heute mehr denn je für die verlorene Einheit von Mensch und Natur. Eine sehr poetische künstlerische Position zu dem Thema bezieht die Installation „Paradise Lost“ von Bettina Bürkle und Klaus Illi, die zurzeit in der Galerie im Prediger zu sehen ist. Am Donnerstag, 11. November, um 18 Uhr kommen Bettina Bürkle und Klaus Illi zum Künstlergespräch, das Ausstellungskurator Joachim Haller moderiert. Für die Teilnahme an der Veranstaltung gelten die Vorschriften der aktuellen baden-württembergischen Corona-Verordnung: Nachweis der vollständigen Impfung, Genesung von einer Covid-19 Erkrankung oder negativer PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Atem als das alles durchdringende Lebensprinzip steht seit 1999 im Zentrum der Kunst von Bettina Bürkle und Klaus Illi. Eine Modifizierung und Weiterentwicklung dieses künstlerischen Konzepts stellt die Installation „Paradise Lost“ dar. Sie entstand eigens für die Galerie im Prediger und verbindet die Atem-Thematik mit dem Paradies-Mythos. Motiv- und Ideengeberin hierfür ist die Natur, die die Künstler jedoch nicht mimetisch abbilden, sondern in kinetisch-pneumatischen Skulpturen visualisieren. Die Installation gruppiert sich aus über dreißig Objekten in unterschiedlicher Größe, die die Künstler aus farbiger Ballonseide fertigen und teils runde, teils schlanken Formen annehmen. Die Skulpturen werden von innen her durch Ventilatoren aufgeblasen; Motoren sorgen für eine Drehbewegung. Die Luftzufuhr lässt sich mittels elektronischer Steuerung und Programmierung nahezu beliebig festlegen. Das Aufrichten erfolgt entlang eines kaum sichtbaren Führungsstabes, bis die Objekte den Zustand der prallen Fülle erreicht haben, um anschließend wieder zu erschlaffen und vermittels der Schwerkraft in ihre Ausgangslage zurückzukehren. Das alles erfolgt in verschieden programmierten, choreografierten Rhythmen. Auf diese Weise entsteht eine bewegte und sich bewegende Inszenierung, die vom Besucher durchschritten und erlebt werden kann.

Weitere Informationen
Museum im Prediger, Johannisplatz 3, 73525 Schwäbisch Gmünd
Telefon 07171/603-4130, www.museum-galerie-fabrik.de

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