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Erstes Museumsfest im Museum im Prediger
Für Bildrechte: Amt für Medien und Kommunikation

Zum Abschluss der Dauerausstellung gibt es ein Museumsfest

Schwäbisch Gmünd (sv). Mit einem Museumsfest am Sonntag, 31. März, präsentiert das Museum im Prediger den „Schlussstein“ zur Dauerausstellung, die damit in der Gegenwart angekommen ist. Von 11 bis 17 Uhr gibt es ein abwechslungsreiches Programm mit Führungen für Erwachsene und Angeboten für Kinder. Für Essen und Getränke sorgt der Gmünder Museumsverein.

Die nun fertig gestellte Dauerausstellung bietet in einem Rundgang über zwei Geschosse abwechslungsreiche Einblicke in stadthistorische Lebenswelten und bedeutende Kunst: von einer Replik der Figur des „Löwenmenschen“ und Funde der Römerzeit über eine staufische Madonna bis zu Grafik von Albrecht Dürer und Hans Baldung Grien; von Elfenbeinarbeiten Johann Michael Mauchers und Porträts des spätbarocken Malers Johann Georg Strobel über den Kirchenschatz des Heilig-Kreuz-Münsters bis zur Malerei und Skulptur des 20. und 21. Jahrhunderts.

Der nun abschließend eingerichtete Westflügel im zweiten Obergeschoss zeigt Kunst und Kunsthandwerk der Nachkriegszeit. Werke von annähernd fünfzig Bildenden Künstlerinnen und Künstler vermitteln einen lebendigen Eindruck von Strömungen in der zeitgenössischen Malerei und Skulptur. Dazu gehören künstlerische Bewegungen im Spannungsfeld zwischen Figuration und Abstraktion ebenso wie abstrakt-geometrische und konzeptuelle Ansätze und solche, die das Material zum Thema und Ideenträger ihrer Kunst machen. Zu sehen sind Werke so namhafter Künstlerinnen und Künstler wie Fritz Nuss (1907-1999), Rudolf Wachter (1923-2011), Sepp Baumhauer (1930-2011), Menashe Kadishman (1932-2015), Ed Sommer (1932-2015), Eckhart Dietz (1933-2019), Walter Giers (1937-2016), Franz Beer (*1929), Giuseppe Gavazzi (*1936), Maria Kloss (*1940), Gerda Bier (*1943), Alfred Bast (*1948), Angela M. Flaig (*1948), Dietrich Klinge (*1954), Regina Baumhauer (*1962), Bruno Feger (*1962), Daniel Wagenblast (*1963), Hans Schüle (*1965) und Manuela Tirler (*1977).

Glas- und Emailarbeiten, Silbergerät und Schmuck so bedeutender Gestalter wie Johann Müller, Walter Lochmüller, Karl Dittert, Georg Spreng, Jörg Zimmermann und Doris Raymann-Nowak zeigen Entwicklungen und Tendenzen in der neueren angewandten Kunst.

Daneben widmet sich der eigens eingerichtete Raum „Verlorene Heimat – gewonnene Heimat“ dem für Schwäbisch Gmünd wichtigen Thema der Vertreibung in der Folge des Zweiten Weltkriegs und der Integration der Vertriebenen. Exponate der neu angesiedelten Josephinen- und Wiesenthalhütte zeigen die Bedeutung dieses Industriezweigs für die Schwäbisch Gmünder Wirtschaft nach 1945.

Weitere Informationen:
Museum im Prediger, Johannisplatz 3, 73525 Schwäbisch Gmünd, Telefon: 07171/ 603-4130, www.museum-galerie-fabrik.de.

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