Die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd wurde mit den Abteilungen Innenstadt, Wetzgau, Hussenhofen und Straßdorf mit dem Stichwort „Verkehrsunfall mit mehreren PKWs und LKWs im Gmünder Einhorntunnel alarmiert. Gemäß des Einsatzplanes für den Tunnel werden die beiden Portale durch die Abteilungen Innenstadt und Hussenhofen, sowie die beiden Fluchttreppenhäuser durch die Abteilungen Wetzgau und Straßdorf besetzt. Bei der Erkundung im Tunnel wurden zwei stark zerstörte PKW, ein Kleinlaster mit Anhänger sowie zwei beteiligte LKW mit insgesamt 6 zum größten Teil schwer verletzte Personen festgestellt und gesichtet. In den Fahrzeugen waren keine Personen eingeklemmt.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr im Tunnel unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung der verletzten Personen und stellten den Brandschutz sicher. Anschließend wurden ausgelaufene Betriebsstoffe mit Bindemittel abgestreut, sämtliche Fahrzeuge von Ihren Stromquellen getrennt und im weiteren Verlauf des Einsatzes der Brandschutz bei der aufwendigen Bergung der verunfallten Fahrzeugen sicher gestellt und unterstützt.
Im Bereich des Portals Ost wurde ein Landeplatz für zwei Rettungshubschrauber eingerichtet und der Transport der Hubschrauber-Notärzte zur Einsatzstelle im Tunnel organisiert.
Die beiden Fluchttreppenhäuser und der Fluchtstollen wurden kontrolliert. Dort wurden keine Personen angetroffen.
- Eingesetzte Abteilungen: Innenstadt, Wetzgau, Hussenhofen, Straßdorf
- Eingesetzte Fahrzeuge: Kdow, ELW, VRW, HLF 10, HLF 20, LF-KatS, RW 2, GW-T, MTW, LF 8/6, LF 10, LF 16-TS