Ausländeramt – Amt für Zuwanderung

Außenansicht des Ausländeramtes

Das Ausländeramt – Amt für Zuwanderung der Stadt Schwäbisch Gmünd ist zuständig für alle aufenthaltsrechtlichen Angelegenheiten der ausländischen Einwohner von Schwäbisch Gmünd.

Kontaktdaten und die jeweiligen Zuständigkeiten unserer Mitarbeiter/innen finden Sie rechts unter Kontakt oder hier: www.schwaebisch-gmuend.de

 

Für die ausländischen Einwohner der umliegenden Gemeinden ist die Ausländerbehörde des Landratsamts Ostalbkreis zuständig.

Im Folgenden erhalten Sie einige kurze Informationen zum Aufgabenbereich des Ausländeramts – Amt für Zuwanderung Schwäbisch Gmünd, bzw. zu den weiteren für ausländerrechtliche Angelegenheiten zuständigen Behörden.

Einreise / Visumerteilung:

Besuchsaufenthalte  und Verpflichtungserklärungen:

Personen aus Herkunftsländern, für die kein visafreier Besuchsaufenthalt möglich ist, benötigen für Besuchsaufenthalte in Deutschland ein Besuchervisum, welches durch die deutsche Auslandsvertretung (Botschaft) im Herkunftsland ausgestellt wird. Hierfür verlangen die Auslandsvertretungen in der Regel, dass sich eine in Deutschland lebende Person verpflichtet, für den Lebensunterhalt des Besuchers aufzukommen („Verpflichtungserklärung“). Für die Einwohner von Schwäbisch Gmünd werden solche Verpflichtungserklärungen durch das Ausländeramt – Amt für Zuwanderung Schwäbisch Gmünd ausgestellt.

Erforderlich ist hierfür der Antrag auf Ausstellung einer Verpflichtungserklärung sowie die Erklärung zur Abgabe einer Verpflichtungserklärung.

Einreise zum längerfristigen Aufenthalt:

Bitte beachten Sie, dass für die Einreise nach Deutschland zum Zweck eines über 3 Monate hinausgehenden Aufenthalts grundsätzlich ein dem Aufenthaltszweck entsprechendes Visum (z.B. Visum zur Familienzusammenführung oder zur Erwerbstätigkeit) erforderlich ist, welches bei der deutschen Auslandsvertretung (Botschaft) im Herkunftsland zu beantragen ist.

Anmeldung:

Für Meldeangelegenheiten ist grundsätzlich das Bürgerbüro zuständig.

Anmeldungen von Personen aus Nicht-EU-Ländern können, insbesondere nach Ersteinreise, auch beim Ausländeramt erfolgen.

Hierfür ist das Anmeldeformular, eine Wohnungsgeberbestätigung sowie die Vorlage aktuell gültiger Ausweisdokumente/Pässe und Aufenthaltstitel erforderlich.

Aufenthaltstitel (Aufenthaltserlaubnis / Niederlassungserlaubnis):

Mit Ausnahme von EU-Staatsangehörigen benötigen alle Ausländer für einen über 3 Monate hinausgehenden Aufenthalt einen Aufenthaltstitel (Aufenthaltserlaubnis oder Niederlassungserlaubnis). Der Aufenthaltstitel wird für einen bestimmten Aufenthaltszweck (z.B. Erwerbstätigkeit, Studium, Familiennachzug) ausgestellt. Die Ausländerbehörde prüft im Einzelfall die Voraussetzungen für die Erteilung bzw. Verlängerung einer befristeten Aufenthaltserlaubnis oder einer unbefristeten Niederlassungserlaubnis.

Bitte beachten Sie, dass die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis durch die Ausländerbehörde nur in Betracht kommt, wenn die Einreise mit einem dem jeweiligen Zweck entsprechenden Visum (z.B. Visum zur Erwerbstätigkeit oder Visum zum Familiennachzug) erfolgte.

Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis
Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis für Personen unter 18 Jahren

Wenn Sie bereits einen Aufenthaltstitel haben, können Sie die Verlängerung mit dem Antrag auf Verlängerung eines Aufenthaltstitels beantragen.

Für die Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltstitel sind zudem die Bestätigung vom Vermieter über die Anmietung von Wohnraum sowie die Arbeitgeberbescheinigung erforderlich.

Für Personen unter 18 Jahren im schulpflichtigen Alter ist die Vorlage einer Schulbescheinigung erforderlich.

Bitte beachten Sie, dass je nach beantragtem Aufenthaltstitel und damit verbundenem Prüfungsumfang die Bearbeitungszeit nach vollständiger Vorlage aller Unterlagen bis zu 8 Wochen betragen kann.

BEVOLLMÄCHTIGUNG

Wenn eine andere Person für Sie einen Aufenthaltstitel abholen soll, benötigt diese Person eine Vollmacht zur Abholung von Ihnen.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen können Auskünfte nur nach Vorlage einer Vollmacht zur Auskunftserteilung an andere als an die selbst betroffene Person erteilt werden.

Einbürgerung:

Für die Einbürgerung ausländischer Staatsangehöriger ist nicht die Ausländerbehörde sondern die Einbürgerungsbehörde zuständig. Zuständige Einbürgerungsbehörde für alle Einwohner des Ostalbkreises, auch der Stadt Schwäbisch Gmünd, ist die Einbürgerungsstelle des Landratsamts Ostalbkreis.

Asylbewerber und Flüchtlinge:

Das Ausländeramt – Amt für Zuwanderung Schwäbisch Gmünd hat keinen Einfluss auf das Asylverfahren und die Entscheidung über den Asylantrag, da das Asylverfahren nicht durch das Ausländeramt sondern durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) durchgeführt wird.

Das Ausländeramt stellt während des Asylverfahrens, bzw. nach dessen Abschluss lediglich die entsprechenden aufenthaltsrechtlichen Dokumente (Aufenthaltsgestattung / Aufenthaltserlaubnis / Duldung) aus und entscheidet nach Maßgabe der gesetzlichen Regelungen über die Nebenbestimmungen zur Wohnsitznahme und zur Erwerbstätigkeit:

Personen im laufenden Asylverfahren:

  • Asylbewerber, die in der Zeit der Durchführung ihres Asylverfahrens in Schwäbisch Gmünd untergebracht sind, erhalten für die Zeit des Asylverfahrens vom Ausländeramt – Amt für Zuwanderung der Stadt Schwäbisch Gmünd eine Aufenthaltsgestattung, in welcher der zugewiesene Wohnsitz und eine ggf. gestattete Erwerbstätigkeit geregelt ist. Änderungen der Auflagen (z.B. zum Wohnsitzwechsel oder zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit) können beim Ausländeramt mit dem Antrag auf Auflagenänderung beantragt werden.

Personen mit zuerkanntem Schutzstatus:

  • Personen, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) den Flüchtlingsstatus oder subsidiären Schutz zuerkannt bekommen haben, erhalten vom Ausländeramt – Amt für Zuwanderung auf Antrag in der Regel einen befristeten Aufenthaltstitel, welcher auch zur Erwerbstätigkeit berechtigt. Seit August 2016 unterliegen anerkannte Flüchtlinge der Wohnsitzauflage, welche im Aufenthaltstitel eingetragen wird. Eine Änderung oder Aufhebung der Wohnsitzauflage kann beim Ausländeramt mit dem Antrag auf Auflagenänderung beantragt werden.

Vollziehbar ausreisepflichtige Ausländer / Geduldete Ausländer:

  • Personen, die sich unerlaubt im Bundesgebiet aufhalten (z.B. nach Ablehnung eines Asylantrags), jedoch derzeit aufgrund eines Ausreisehindernisses geduldet werden, erhalten für die Zeit der Dauer des Ausreisehindernisses vom Ausländeramt – Amt für Zuwanderung auf Anordnung vom Regierungspräsidium Karlsruhe eine Duldung, in welcher die Wohnsitznahme und eine ggf. gestattete Erwerbstätigkeit geregelt ist. Änderungen der Auflagen (z.B. zum Wohnsitzwechsel oder zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit) können beim Ausländeramt – Amt für Zuwanderung mit dem Antrag auf Auflagenänderung beantragt werden.

Weiterführende Informationen und Links:

Die städtische Anlaufstelle WELCOME CENTER unterstützt als lokale Willkommens- und Beratungseinrichtung Zuwanderer in Schwäbisch Gmünd. Neben der allgemeinen Beratung und einer intensiven Unterstützung durch Integrationsmanager finden im WELCOME CENTER regelmäßig weitere Angebote wie z.B. die Anerkennungsberatung für ausländische Berufsabschlüsse, Bewerbercoaching, arbeitsrechtliche Beratung und Verfahrensberatung statt.

Zusätzlich ist an das WELCOME CENTER ein ehrenamtlicher Dolmetscherpool angeschlossen.

Für Fachkräfte bietet das Welcome Center Ostwürttemberg eine umfassende Erstberatung zu Themen wie Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen, Informationen über den regionalen Arbeitsmarkt und seine Unternehmen, Arbeitsplatzsuche und Bewerbung, Anerkennung beruflicher Qualifikationen und Deutschkursen.

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