Fördermöglichkeiten zur Wohnraumschaffung

Wohnraumförderprogramm



Wohnraumförderprogramm

  • Diese Broschüre soll eine kompakte Übersicht der einzelnen Bausteinen und Richtlinien zum Wohnraumförderprogramm 2020 darstellen und richtet sich an Bauherren, Immobilienbesitzer und Eigentümer sowie an Mieter und Menschen, die in Schwäbisch Gmünd wohnen oder anstreben, ihren Wohnsitz nach Schwäbisch Gmünd zu verlegen.

  • Der Gemeinderat der Stadt Schwäbisch Gmünd hat am 10. April 2019 das Wohnraumförderprogramm Gmünd 2020 (GR- Drucksache 057/2019) beschlossen. Die Stadt Schwäbisch Gmünd bietet ihren Bürgerinnen und Bürgern somit in vielen Bereichen Unterstützung im Erwerb und bei der Vermietung von Wohnraum an. In dem Programm sind nun alle wesentlichen Förderbereiche um das Thema „Wohnen" umfassend dargestellt.



Familienförderung

  • Förderung von jungen Familien beim Erwerb eines städtischen Wohnbauplatzes
  • Höhe der Förderung: 2.500,-- €/Kind unter 17 Jahren
    Voraussetzung: Hauptwohnsitz muss in dem zu erstellenden Wohngebäude begründet sein.
  • Förderung kann auch noch 5 Jahre nach Vertragsabschluss geltend gemacht werden. Hierfür genügt ein formlos gestellter Antrag, dem die entsprechende Geburtsurkunde beigefügt sein muss. Die Auszahlung des Förderbetrages erfolgt unter der Voraussetzung, dass die Erwerber zusammen mit seinen Kindern den Hauptwohnsitz auf dem Grundstück zu erstellenden Gebäude begründet. Sofern der Hauptwohnsitz dort nicht begründet wird, ist die Stadt berechtigt, den ausgezahlten Förderbetrag zurückzuverlangen.

Plusenergiehausförderung

  • Förderbetrag: einmalig 5.000,-- €
  • Unterstützung beim Bau von Plusenergiehäusern. Plusenergiehäuser erfüllen wichtige ökologische Standards.
  • Die Förderung richtet sich an Eigentümer von Baugrundstücken, die ein Plusenergiehaus zu Wohnzwecken errichten.
  • Voraussetzung: Ein Haus gilt dann als ein Plusenergiehaus, wenn seine jährliche Energiebilanz positiv ist. Es gewinnt also mehr Energie, als es von außen bezieht. Gefördert werden ausschließlich Wohnhäuser. Alle anderen, nicht zu Wohnzwecken dienenden Bauvorhaben, sind somit von der Förderung ausgeschlossen.
    Um die Förderung zu erhalten müssen entsprechende Grenzwerte und Kriterien eingehalten werden, die im Richtlinienkatalog zum Wohnraumförderprogramm entnommen werden können.

Jung kauft Alt

  • Förderung von jungen Paaren, Lebensgemeinschaften und Familien mit Kindern beim Erwerb von Altbauten (einschließlich Altbaugutachten), die älter als 60 Jahre sind
  • Höhe der Förderung: bis zu 2.500,- € je Altbaugrundstück sowie 2.500,- €/Kind unter 17 Jahren
    Voraussetzung: Das Gebäude darf vor der Antragstellung noch nicht durch den Antragsteller erworben worden sein.
  • Die Kinderförderung kann auch noch 5 Jahre nach Vertragsabschluss geltend gemacht werden. Hierfür genügt ein formlos gestellter Antrag, dem die entsprechende Geburtsurkunde beigefügt sein muss. Die Auszahlung des Förderbetrages erfolgt unter der Voraussetzung, dass eine Eigentumsumschreibung im Grundbuch erfolgt ist sowie der Einzug in den geförderten Altbau mit Meldebescheinigung über den Hauptwohnsitz nachgewiesen wird.

Entwicklung von Innen

  • Förderprogramm zur Aktivierung innerörtlicher Brachflächen für die Schaffung von Wohnraum durch Nutzungsänderung, Neubau sowie Abbruch- und Freilegungsmaßnahmen
  • Höhe des Zuschusses : 20% der Gesamtkosten je Projekt bei einer maximalen Fördersumme von 10.000,- €
    Voraussetzung: Das abzubrechende Gebäude muss mindestens 60 Jahre alt sein. Zudem muss durch das Vorhaben mindestens eine Wohneinheit entstehen
  • Die Auszahlung des Förderbetrages erfolgt erst, wenn der zusätzliche innerörtliche Wohnraum fertiggestellt wurde.
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