Religion

Schwäbisch Gmünd wurzelt seit vielen Jahrhunderten als Stadt der Kirchen und Klöster tief in der Religion und im Glauben. Bis heute prägt diese offene und tolerante Tradition das Leben und die Gesellschaft.

Die Vielzahl an Glaubensgemeinschaften findet auch in zahlreichen Gottes-, Gebets- und Versammlungshäusern und spirituell geprägten Gebäuden vom Mittelalter bis zur modernen Architektur unserer Zeit ihren Ausdruck.

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Glaubensgemeinschaften

Die Übersicht der Glaubensgemeinschaften in Schwäbisch Gmünd

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Mo, 03. Mai, 19:00 Uhr

Todeszone GeneralgouvernementDeutsche Judenpolitik im besetzten PolenFolker FörtschDas "Generalgouvernement für die besetzten polnischen Gebiete" bezeichnete die Teile Polens, die von 1939 bis 1945 vom Deutschen Reich militärisch besetzt, aber nicht unmittelbar durch Annexion in das Reichsgebiet eingegliedert wurden. Die deutsche Besatzung überzog dieses Gebiet mit Ausbeutung und Vernichtung, die sich vor allem gegen die jüdische Bevölkerung richteten. Das Generalgouvernement wurde mit einem dichten Netz von Konzentrationslagern überzogen, die polnischen Juden sperrte man in Ghettos, wo sie zum Arbeitseinsatz gezwungen wurden. Seit Mitte 1941 führten Einsatzgruppen erste großangelegte Massenmorde an den Juden durch, die schließlich in der "Aktion Reinhardt" gipfelte, bei der von Juli 1942 bis Oktober 1943 die Ghettos gewaltsam aufgelöst und zwei Millionen polnischer Juden ermordet wurden. P102114Mo, 3.5., 19 - 21 Uhr Veranstaltungsort:VHS am Münsterplatz, Saal B 0.2Münsterplatz 15, 73525 Schwäbisch GmündPreis: EUR 8,-

Mi, 05. Mai, 19:00 Uhr

Salon SpitalhofFeierliche Eröffnung mit Musik und TextenIngrid HofmannElke HeerGerburg Maria Müller, SchauspielerinDie sommerliche Auftaktveranstaltung stellt das Projekt »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland« und das lokale Programm »Frau-Jüdin-Künstlerin - Begegnungen im Salon« vor. Mit Klezmer-Musik präsentiert von der Lehrerband des Scheffold-Gymnasiums. Poetische Texte von Hilde Domin, Rose Ausländer, Mascha Kaleko, Nelly Sachs und Else Lasker-Schüler nehmen Sie mit in die reiche Sprach- und Denkwelt großer Dichterinnen. Mit der Schauspielerin Gerburg Maria Müller. Zur Eröffnung sprechen Christian Baron, Erster Bürgermeister, Ingrid Hofmann, Direktorin der Gmünder VHS und Elke Heer, Beauftragte für Chancengleichheit. P201102Mi, 5.5., 19 - 21 Uhr Veranstaltungsort: Skulpturengarten der SpitalmühleSpitalhof 3, 73525 Schwäbisch Gmündgebührenfrei - Anmeldung erforderlich

Fr, 07. Mai, 14:00 Uhr

Verwüstet, verfallen, wiederbelebt - Ehemalige Synagogen in Polen und der UkraineFührung durch die AusstellungEva Maria Kraiss Der als „Galizien“ bekannte Südosten Europas war über Jahrhunderte von Juden bewohnt. Mit ihrer Kultur und Religion prägten sie die Städte und unzählige kleine „Schtetl“. Wehrmacht und SS verwandelten ihre Welt im 2. Weltkrieg in eine Hölle. 3,5 Millionen Juden wurden in Massenexekutionen oder in Vernichtungslagern ermordet, ihr Besitz geraubt oder zerstört, die Schtetl vernichtet, Synagogen und Friedhöfe geschändet, verwüstet, zweckentfremdet oder zerschlagen. Die Fotografin Eva Maria Kraiss aus Schwäbisch Hall dokumentiert seit Jahren jüdische Spuren in Hohenlohe – Franken. 2016 - 2019 suchte sie noch existierende Synagogen in Polen und der Ukraine auf. Ihre Ausstellung zeigt Motive von zerstörten und verfallenden Synagogen, sowie restaurierte, die als Museen zeigen, welch unersetzliche Kulturschätze durch den NS-Terror, aber auch durch die Sowjets vernichtet wurden. Seit 1990 dienen einige wenige Synagogen den nur noch kleinen Gemeinden zum Gottesdienst. Manche Tempel wurden jedoch schon im Krieg oder später umgebaut und als Fabriken, Supermärkte, Sporthallen, Kinos, Lager- und Wohnhäuser „wiederbelebt“. Mitunter findet man noch Spuren ihrer ehemaligen Nutzung. Somit ist jede Synagoge ein Spiegelbild der Geschichte, oft die letzte Spur der im Holocaust ausgelöschten Gemeinde. Eva Maria Kraiss, 1944 in Prag geboren, studierte u.a. an der PH Schwäbisch Gmünd Geschichte und Geographie und war in Schwäbisch Hall als Reallehrerin und Fotografin tätig. Für ihr vielseitiges Engagement erhielt sie 2019 die Staufermedaille des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und den neu geschaffenen Rahel Straus - Preis des Vereins „Gegen Vergessen – für Demokratie“. Die Ausstellung wurde bisher in Schwäbisch Hall, Crailsheim und Siegen gezeigt. P100191FFr, 7.5., 14 - 15.30 UhrVHS am Münsterplatz, FoyerMünsterplatz 15, 73525 Schwäbisch Gmünd gebührenfrei - Anmeldung erforderlich

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