Im Wohngebiet Rehnenhof kam es bei einer Hausentrümpelung zu einem Zwischenfall mit chemischen Substanzen. Der Hausbesitzer hatte verschiedene Chemikalien in einen ca. 50 Liter großen Behälter zusammengeschüttet und löste so eine chemische heftige Reaktion aus. Er verbrachte den Behälter noch ins Freie, kümmerte sich um seine Familie und verständigte dann die Feuerwehr. Bei der Erkundung stellte man dann vor Ort ein stark erwärmtes (150-200 Grad) Kunsstoff Gefäß fest aus dem Gase und Dämpfe entwichen. Mit mehreren Trupps unter CSA Anzügen wurde das Gefäß nach Rücksprache mit einem Fachberater Chemie in ein Bergefass verlastet und dieses dann ständig gekühlt. Dies hatte zur Folge dass sich der Chemiecocktail nicht mehr weiter erhitzte und die Reaktion dadurch vermindert wurde. Die Leitstelle veranlasste nach Rücksprache mit der Einsatzleitung eine Warnung der Bevölkerung über die Warnapp NINA und Katwarn. Die Einsatzleitung stand permanent mit verschiedenen Fachberatern telefonisch im Kontakt. Nach längerer Zeit konnte man das Faß transportfähig machen und hierfür wurde der zweite Gefahrgutzug des Ostalbkreises mit den Kameraden aus Ellwangen zur Unterstützung hinzugezogen. Gemeinsam wurde dann das gesicherte Gefahrgut unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen in einem Konvoi mit Polizeischutz in den Baubetriebshof gefahren und in einem gesicherten Bereich für die Nacht untergebracht. Die Abteilung Straßdorf wurde während des Gefahrguteinsatzes vorsorglich alarmiert, und zur Wachbereitschaft auf die Wache Innenstadt geholt.
- Eingesetzte Abteilungen: Innenstadt, Wetzgau, Bettringen, Straßdorf
- Eingesetzte Fahrzeuge: Kdow, ELW, HLF 20, GW-G, LF-KatS, RW 2, MTW, LF8/6, MTW, GW-T, TLF 16/25, LF 16/12
- Überörtliche Kräfte: Gefahrgutzug Feuerwehr Ellwangen