Gil Shachar.

Gil Shachar. Verwachsene Geschichten

4. Juli – 5. Oktober 2008

Alles, was ich in meiner Kunst tue, hat mit dem Körper zu tun.“ – So beschreibt Gil Shachar in einem Satz die Essenz seines Werks. Was dies besagt, und was den Besucher der Galerie im Prediger vom 4. Juli bis 5. Oktober in der Werkschau mit dem Künstler erwartet, deutet der Ausstellungstitel „Verwachsene Geschichten“ mit einem doppelbödigen Augenzwinkern an: Aus Wachs und Kunstharz fertigt Shachar Körperfragmente, Büsten und Porträts von Menschen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis – in mitunter surrealem Kontext. Mittels einer aufwändigen Abgusstechnik und sorgfältigen Bemalung der Oberflächen gelingen Shachar täuschend echte Abbilder der Wirklichkeit, optischen Täuschungen gleich. Diese Täuschungsmacht zeigen rd. 25 Arbeiten; mit diesen ist er erstmals mit einer Einzelausstellung im süddeutschen Raum vertreten.

Ausstellung und Katalog (116 Seiten, 20 Euro) entstehen in Zusammenarbeit mit dem Tel Aviv Museum, dem Chelsea Art Museum New York und der Galerie Löhrl in Mönchengladbach.

Gil Shachar, geb. 1965 in Tel Aviv und heute in Duisburg lebend, zählt zu den vielversprechendsten jungen Bildhauern in Deutschland, die sich dem Naturalismus der menschlichen Figur verpflichten. Nach seinem Studium in Ramat Hasharon erhielt Shachar zahlreiche Preise, Stipendien und Lehraufträge in Israel, Österreich, Norwegen und Deutschland.

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