Rückkehrhilfe

Sie wollen oder müssen in Ihre Heimat zurück?

Wir helden Ihnen!

Sie sind:

  • Flüchtling
  • Asylbewerber
  • Asylberechtigter
  • Ausländer

Sie haben:

  • Sorgen
  • Ideen
  • Zukunftsangst
  • Ziele
  • Unsicherheit
  • Hoffnung
  • wenig Geld
  • wenig Kontakt ins Land

Sie wollen:

  • in Ihrem Land anfangen
  • sich eine sichere Existenz aufbauen
  • Ihren Hausrat mitnehmen
  • eine Rückkehr in Würde
  • wissen: wie mache ich das?
Welche Hilfen bieten wir an

Persönliche Beratung bei:

  • Zukunftsplanung
  • Arbeitssuche in Ihrem Land
  • Existenzgründungsplänen
  • Transportfragen
  • Vermittlung von Kontakten in Ihr Land
  • Vermittlung der Kinder in Schule und Kindergarten

Materielle Hilfen:

  • Qualifizierungsangebote
  • Sachspenden
  • Übernahme der Reisekosten
  • Existenzgründungsbeihilfen
  • Mietzuschuss für die erste Zeit

Recherche vor Ort

Vermittlung von Betreuung in Ihrem Land

Unsere Beratung ist:

  • kostenlos
  • anonym
  • freiwillig
  • individuell

Sie können zu uns kommen, so oft Sie wollen und die Beratung beenden,  wann Sie wollen!

Warum tun wir das?

Wir wollen eine Brücke bauen zwischen hier und dort, damit Ihre Angst kleiner und Ihre Zukunftsperspektive konkret wird.

Ziele des Projekts

Bei freiwilliger Rückkehr:

  • Förderung einer nachhaltigen Rückkehr in Würde mit individuellen Zukunftsperspektiven
  • Vermeidung von Abschiebungen
  • Rückkehrberatung, Unterstützung und Umsetzung von Rückkehrplänen
  • Beratung und Förderung von Abschiebehäftlingen bzw. abgeschobenen Personen

Reaktivierung der Ressourcen der Flüchtlinge, die ihre Jahre "vertun" oder durch Perspektivlosigkeit im Laufe der Jahre gar erkranken. Sie werden durch Aufzeigen von Perspektiven, Informationen und Zielplanung sowie sozialpädagogische Interventionen wieder aktiv und nehmen ihre Leben in die Hand. Die Herkunftsländer erhalten qualifizierte, zielorientierte Bürger zurück.

Mit den finanziellen Mitteln können Qualifizierungsmaßnahmen, Existenzgründungsbeihilfen etc. gefördert werden. Dazu kommen Recherchen vor Ort. Dies wirkt sich deutlich auf das Gefühl aus, umfassend unterstützt zu werden und Perspektiven angeboten zu bekommen. Die Ausreiseentscheidung wird durch die Einbeziehung der Planung des Wiedereinstiegs vor Ort erleichtert. Abschiebungen können verhindert und stattdessen Unterstützungen mit auf den Weg gegeben werden.

Bei erzwungener Rückkehr: Überbrückung der ersten Zeit nach der Rückkehr durch Vermittlung in geeignete Projekte im Herkunftsland (z.B. URA2), bei Bedarf, Reintegrationshilfen in kleinerem Umfang. Durch den Abschiebehaftstandort kann dies für die Abschiebehäftlinge eine Chance für einen Neubeginn im Herkunftsland sein und so eine nachhaltige Rückkehr unterstützen. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

Säulen des Projekts
  • Finanzielle Hilfen für die Rückkehr in das Herkunftsland: Nach individueller Beurteilung (Familiengröße, besondere Schwierigkeiten, etc.) kann die IOM-Beihilfe aufgestockt werden.
  • Betreuung im Herkunftsland durch andere Projektpartner: Es können z.B. Dienstleistungen wie Rückreisebegleitung, im Herkunftsland Versorgung mit medizinischen Hilfsgütern und Medikamenten sowie Unterbringung in einer stationären Einrichtung geboten werden. Diese Angebote können für die Zielgruppe, insbesondere ältere, kranke oder andere Personen mit besonderen Schwierigkeiten, „eingekauft“ werden.
  • Qualifizierung in Deutschland zur Qualifizierung dringend benötigter Kenntnisse im Herkunftsland, insbesondere in den Bereichen Bau (Maurer, Gipser, Schreiner, Fliesen, etc.), Kfz-Reparatur, Computer, Schweißer, IT-Technologie, Bürokommunikation, Erzieher, Altenpflege oder Rettungsdienst. In vielen Herkunftsländern werden dringend Arbeitskräfte gesucht, die über praktische Kenntnisse verfügen. Mit einem Praktikum in einem Betrieb können in den Monaten vor der Rückkehr die notwendigen Fertigkeiten angeeignet und bescheinigt werden. Mit dieser Kurzausbildung ist eine Arbeitsaufnahme im Herkunftsland erheblich einfacher.
  • Logistische und finanzielle Hilfe zum Transport von Haushaltsgütern in das Herkunftsland, damit hier angeschaffte Gegenstände, auch für evtl. Geschäftsgründungen, mitgenommen werden können.
  • Sonstige personelle und finanzielle Hilfe, z.B. psychosoziale Beratung, Vermittlung an andere Fachberatungsstellen, Informationen und Treffen für Betroffene.
Beispielfälle

Beispiel Ghana

Herr Z. möchte nach Ghana zurückkehren. Er beabsichtigt dort einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb aufzubauen. Wir vermitteln Herrn Z. Praktika bei Landwirten, damit er die notwendigen Kenntnisse erwerben kann. Er erhält einen Existenzgründerzuschuss um sich in Ghana die erforderliche Ausrüstung sowie Hühner und Schweine anzuschaffen.

Beispiel Serbien

Herr B. und seine Familie müssen Deutschland verlassen, sonst riskieren sie eine Abschiebung. Eine Wohnung wird gesucht, die Miete für 3 Monate übernommen. Für eine Existenzgründung werden in Deutschland Arbeitsgeräte für einen Reifenservice und eine Näherei erworben. Die Kosten für den Transport zusammen mit dem Hausrat nach Serbien werden übernommen. Die 7 Kinder erhalten Schulbedarf und Nachhilfe in kyrillischer Schrift.

Beispiel Kroatien

Herr S. wird durch Schlaganfall pflegebedürftig und möchte zu seiner Familie nach Kroatien zurückkehren. Der Krankentransport wird organisiert und die Kosten getragen.

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