Das „Turmstüble“

Der schwäbische Ausdruck für das Vereinshaus hat sich rasch durchgesetzt. Und so ist die Bezeichnung „Turmstüble“ ein mittlerweile bekannter Name für das 2017 im Himmelsgarten erbaute Domizil des Freundeskreises Himmelsstürmer.

Bei der Gründungsversammlung des Freundeskreises Himmelsstürmer e. V. im April 2014 dachte noch niemand an ein Vereinshaus. Doch nach Ende der Landesgartenschau kamen rasch erste Ideen auf, ein solches Gebäude zu errichten. Denn immer häufiger war deutlich geworden, mit welchen organisatorischen Aufwänden und Schwierigkeiten der Verein seine Aktivitäten im Himmelsgarten durchführte. Vesper-Angebote, Grillfest, Turmweihnacht - immer mussten die erforderlichen Utensilien mühsam herangeschafft werden. Ehrenamtliches Engagement war hier besonders gefordert.

Auch Oberbürgermeister Richard Arnold selbst setzte sich für die Realisierung ein und unterstützte das Anliegen des Vereins. „Das Projekt ist nicht nur für den Verein wichtig, sondern vor allem auch ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit unserer Landesgartenschau!“ So ermutigte der Gmünder OB die Mitglieder des Vereins bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung Ende Mai 2016, das Projekt zu realisieren.

Bei dieser Versammlung gaben die Mitglieder grünes Licht für die Umsetzung der Pläne für das etwa 50 qm große Holzgebäude, das nach seiner Fertigstellung die bisherigen Engpässe beim Bedarf an Unterstell-, Service- und Besprechungsmöglichkeiten überwinden hilft. Die Detail-Überlegungen berücksichtigen ein Flachdachgebäude in Holzständer-Bauweise mit einer Verschalung aus Lärchenholz, die zum benachbarten Himmelsstürmer passt. Eine Außenterrasse rundet den praktischen Charakter des Turmstübles ab.

Das Turmstüble hat als Vereinshaus einen besonderen Stellenwert für den Freundeskreis. Zur Fertigstellung ein paar Stationen:

  • März 2017: 1. Spatenstich (mit Oberbürgermeister und Ehrenvorsitzendem Richard Arnold)
  • Mai 2017: Erdaushub und Betonplatte für das Vereinshaus (OB Arnold verewigt sich mit „Händeabdruck“ in der Bodenplatte)
  • Mai 2017: Firma Holzbau Hägele stellt die vorgefertigten Teile (Wände und Dach) des Turmstübles auf
  • Juni 2017: Richtfest
  • Anschließend Innenausbau
  • November 2017: Einweihungs- und Eröffnungstag (mit Pfarrer Schönfeld, Pfarrer Plocher und Prediger Kuno Kallnbach sowie OB Arnold)

Seit der Fertigstellung ist das Turmstüble nun auch Ort für die einmal monatlich stattfindenden Stammtische des Vereins (jeweils am 3. Donnerstag im Monat ab 19 Uhr).

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